Lübbecke Konkret stellt Kandidaten zur Wahl auf
„Schnelles Internet für alle“

Lübbecke (WB). Die unabhängige Wählergemeinschaft Lübbecke Konkret (LK) möchte auch nach der Kommunalwahl eine wichtige Rolle im Rat spielen. Deswegen fand jetzt eine Versammlung statt, in der die Kandidaten für die 19 Lübbecker Wahlkreise und die Reserveliste festgelegt wurden.

Dienstag, 14.07.2020, 06:27 Uhr aktualisiert: 14.07.2020, 06:30 Uhr
Der Vorstand von Lübbecke Konkret: (von links) Bernd Sasse-Westermann (2. Vorsitzender), Volker Siebe (1. Vorsitzender), Keith Walters (Schatzmeister) und Denis Klausing (Beisitzer).

Folgende Bewerber treten im September an: Wahlkreis 1 Stefan Coors; 2 Marcel Rahe; 3 Christian Westermann; 4 Volker Siebe; 5 Bernd Sasse-Westermann; 6 Margret Döschner; 7 Klaus Windmöller; 8 Keith Walters; 9 Michael Zydziok; 10 Petra Wiechert; 11 Jörg Thoss; 12 Denis Klausing; 13 Thomas Wagenfeld; 14 Michael Siekmann; 15 Melanie Fründ; 16 Rolf Gutske; 17 Anja Coors; 18 Marina Berghian; 19 Brigitte Walters.

Die Reserveliste für die Kommunalwahl wird angeführt von Bernd Sasse-Westermann. Es folgen: 2. Margret Döschner; 3. Volker Siebe; 4. Petra Wiechert; 5. Melanie Fründ; 6. Denis Klausing; 7. Marcel Rahe; 8. Christian Westermann; 9. Keith Walters; 10. Michael Zydziok.

Unter der Überschrift „Was haben wir erreicht, wo haben wir mitgearbeitet?“ ziehen die Aktiven von Lübbecke Konkret eine positive Bilanz der vergangenen fünf Jahre, in der sie einige besondere Punkte hervorheben: 2015 finanzielle Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Verein „Lübbecke Marketing“; 2016 Planung und Bau der Parkpalette „Weingartenstraße“; 2017 Planung und Bau eines Kunstrasenplatzes an der Kreissporthalle; Projekt „gute Schule 2020“ – Schaffung leistungsfähiger Breitbandanschlüsse in den Schulen; 2018 Planung und Bau der Kreisverkehrsplätze Bahnhofstraße/Niederwall und Niedertorstraße/Niederwall; 2019 Ausstattung der Sportplätze mit Defibrillatoren, Planung und Bau des „Westertors“.

Auch aktuell hat sich Lübbecke Konkret mit verschiedenen Forderungen an die Öffentlichkeit gewandt. So regt die Wählergemeinschaft an, mindestens drei junge Menschen zusätzlich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Stadt zu beschäftigen, um die heimischen Sportlehrer zu unterstützen. Dafür sollen Mittel in Höhe von 30.000 Euro bereit gestellt werden. Der Hintergrund laut LK: „Fast 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer. Dies gab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bekannt. Als sicherer Schwimmer wird bezeichnet, wer die Disziplinen des Jugendschwimmabzeichens in Bronze (Freischwimmer) erfüllt.“ Das „Seepferdchen“ sei längst nicht ausreichend, so die LK: „Deshalb fordern wir, dass alle Kinder die Möglichkeit haben sollen, ein Schwimmabzeichen zu erwerben.“

Lübbecke Konkret fordert außerdem, dass alle Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen werden: „Nachdem zu Recht unsere Industriegebiete angeschlossen wurden, müssen nun auch alle Haushalte in den Dörfern angeschlossen werden. In den Ortsteilen Alswede, Gehlenbeck und Nettelstedt (insbesondere Husen) fühlen sich die Bürger wie in der digitalen Steinzeit.“ Wie man heute in der „Coronazeit“ sehen könne, sei zum Beispiel der häusliche Unterricht der Kinder in den ländlichen Regionen unmöglich, ebenso das „Homeoffice“. LK dazu: „Die Kosten müssen vom Bund, dem Land und von der Stadt Lübbecke getragen werden.“

Außerdem setzt sich Lübbecke Konkret für Gerechtigkeit bei den Müllgebühren ein. Dazu heißt es: „Bei den Gebühren für die Abfallentsorgung der Stadt Lübbecke ist im Lauf der Zeit eine besorgniserregende Ungleichheit entstanden. So kostet die 240-Liter-Tonne Bioabfall ab 2020 nun 145,64 Euro im Jahr. Die 240-Liter-Restmülltonne kostet lediglich 122,38 Euro. Wie kann man den Bürgern vermitteln, dass diese fürs Mülltrennen bestraft werden? Wie setzen uns dafür ein, dass in Lübbecke eine gerechtete Gebührenberechnung vorgenommen wird.“

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