Zwei Stellen sollen in Lübbecke zusammengeführt werden
Baubeginn am neuen Grünen Zentrum der Landwirtschaft

Lübbecke (WB). Nach dem offiziellen Spatenstich am Mittwoch wurde schon am Donnerstag mit den ersten Arbeiten am Fundament des neuen Grünen Zentrums der Landwirtschaft begonnen. Der Gebäudekomplex an der Rahdener Straße soll im März 2021 fertig gestellt sein und als neue Zentrale des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Minden-Lübbecke (WLV) dienen. Auch die jeweiligen landwirtschaftlichen Buchstellen (BSB) werden dann an der Rahdener Straße vereint.

Freitag, 05.06.2020, 05:00 Uhr
Zusammen mit Vertretern des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes (WLV) sowie der Landwirtschaftlichen Buchstelle (BSB), dem Architekturbüro Scharping und Heimbruch sowie dem Bauunternehmen Kögel feierte Kreisverbandsvorsitzender Rainer Meyer (Mitte) den symbolischen Spatenstich für den Bau des neuen Grünen Zentrums der Landwirtschaft. Foto: Eva Rahe

Für den offiziellen Spatenstich wurde extra noch ein Sandhaufen organisiert. Aber die roten Linien, die den zukünftigen Gebäudekomplex markieren, waren mindestens genau so spannend. Auf dem Boden des 6000 Quadratmeter großen Geländes, das früher eine Raiffeisen-Zweigstelle beherbergte, konnte man den Grundriss des Bürogebäudes nachvollziehen, der hier in den nächsten Monaten entstehen soll.

Umbau des alten Standortes war nicht zielführend

Die Grundfläche des Zentrums soll 760 Quadratmeter betragen, der umbaute Raum 8600 Quadratmeter auf einer Netto-Grundfläche von 1930 Quadratmetern. Wenn der Bau fertig ist, werden hier etwa 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes und der BSB-Steuerberatungsgesellschaft mbH, die bislang räumlich an den beiden Einzelstandorten Minden und Lübbecke voneinander getrennt waren, zusammen arbeiten. Zudem wird der Landfrauen-Service hier mit einer neuen „FaBiAn“-Lehrküche einen Standort bekommen.

„Wir freuen uns, dass es nun endlich los geht“, erklärte Kreisverbandsvorsitzender Rainer Meyer bei seiner Begrüßung. „Und ab morgen wird hier tatsächlich auch gebuddelt.“ Seit den ersten Ideen für einen Neubau sei einige Zeit vergangen, fuhr Meyer fort. Zunächst habe man noch versucht, den alten Standort an der Andreasstraße umzubauen, aber der Raum sei für beide Zweigstellen nicht ausreichend gewesen. So hätten sie zusammen mit dem Architekturbüro Scharping und Heimbruch aus Kirchlengern einen Neubau entworfen.

Besonders stolz ist Rainer Meyer darauf, dass für den Bau des neuen Grünen Zentrums keine landwirtschaftlichen Flächen versiegelt werden mussten. „Das entspricht genau unserer Philosophie“, erklärte er. Schließlich würde man als Vertreter der Landwirtschaft versuchen, Flächenversiegelung zu vermeiden.

Landwirte sollen künftig kurze Wege haben

So sei das ehemalige Raiffeisen-Grundstück ein Glücksfall. Es habe eine relativ zentrale Lage und auch die Nähe zur Landwirtschaftskammer Minden-Lübbecke Herford in der Kaiserstraße sei positiv. „So können unsere Bäuerinnen und Bauern im Mühlenkreis Wege sparen“, erklärte er. Zudem sei das Grundstück ausreichend groß und würde genügend Platz für Parkplätze bieten. Es könnte sogar noch angebaut werden, sollten die Geschäftsbereiche einmal ausgebaut werden. „Wir versprechen uns ein optimiertes, konzentriertes und effizienteres Arbeiten der Mitarbeiter sowie einen Ausbau der Dienstleitungen“, erklärte Rainer Meyer.

Zum symbolischen Start überreichte ihm Bauleiter Steffen Ulbrich einen Spaten als Geschenk der Firma Kögel-Bau, die für die Umsetzung der Baumaßnahmen zuständig ist.

Gefeiert wurde der Baubeginn allerdings aufgrund der aktuellen Corona-Situation nur im kleinen Kreis. „Wir hoffen, dass wir im nächsten Frühjahr dann den Einzug mit einer großen Feier feiern können“, erklärte Rainer Meyer zum Abschluss. Bis dahin wird an der Rahdener Straße erst einmal gebuddelt.

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