Bierabsatz ist schlagartig eingebrochen Kurzarbeit bei Barre

Lübbecke (WB). Die Corona-Krise hat direkte Auswirkungen auf die Geschäfte der Privatbrauerei Barre. Der Bierabsatz ist eingebrochen, Kurzarbeit unausweichlich. Das stellte Christoph Barre, geschäftsführender Gesellschafter der Brauerei, am Mittwoch in einer Pressemitteilung heraus.

Die Privatbrauerei Barre, hier das Sudhaus, ist von der Corona-Krise massiv betroffen. Die Geschäftsführung kündigt Kurzarbeit an.
Die Privatbrauerei Barre, hier das Sudhaus, ist von der Corona-Krise massiv betroffen. Die Geschäftsführung kündigt Kurzarbeit an.

Rückgang beim Fassbier

Die Kunden der Brauerei aus den Bereichen Gastgewerbe, Hotellerie und Veranstaltungswesen seien mit am stärksten betroffen, so Barre. Der Rückgang gelte insbesondere für das Fassbier, dessen Absatzanteil bei Barre mit fast 40 Prozent erheblich höher liege als bei den nationalen Konzernbrauereien. Hier gebe es derzeit so gut wie keine Nachfrage.

Christoph Barre kündigte „einschneidende Maßnahmen“ an. Konkret: „Kurzarbeit ist ebenso unausweichlich wie die Verschiebung von nicht absolut notwendigen Investitionsprojekten. Jede Ausgabe wird auf den Prüfstand gestellt, um die Liquidität zu schonen.“

Keine Besichtigungen

Der Besichtigungsbetrieb ist bereits seit zwei Wochen eingestellt. Gäste die betroffen sind, bekommen ihr Geld zurück erstattet und haben die Möglichkeit die Brauerei zu einem späteren Zeitpunkt zu besichtigen.

Dirk Stapper, technischer Leiter, betonte, dass vom Produkt Bier selber keine Infektionsgefahr ausgehe: „Die Bierherstellung verläuft antiseptisch und ohne direkten Kontakt zu Menschen.“ Zudem mache der pH-Wert des Bieres sowie der Alkoholgehalt eine Virusinfektion unmöglich.

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