Verein finanziert einen Stein für den Wiederaufbau des Schlosses in der Hauptstadt Stockhauser spenden für Berlin

Lübbecke-Stockhausen (WB). »Stockhausen für Europa im Dialog mit der Welt« – so lautet der Widmungsspruch des Steins P225 in der Südfassade des Berliner Stadtschlosses, das derzeit wieder aufgebaut wird. Den Stein möglich gemacht hat eine Gruppe vom Verein »Stockhausen für Europa«.

Zu Besuch in der Hauptstadt: Eine 22-köpfige Reisegruppe hat Berlin besucht, um den Bundestag zu Besuchen, mit dem Bundestagsabgeordneten Achim Post zu sprechen und eine Geldspende für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu überreichen.
Zu Besuch in der Hauptstadt: Eine 22-köpfige Reisegruppe hat Berlin besucht, um den Bundestag zu Besuchen, mit dem Bundestagsabgeordneten Achim Post zu sprechen und eine Geldspende für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu überreichen.

Für diesen Stein hat eine 22-köpfige Reisegruppe Geld gesammelt und im Namen des Vereins für die Rekonstruktion des Berliner Schlosses gespendet. Dafür ist die Gruppe für zwei Tage in die deutsche Hauptstadt gereist, um die 250-Euro-Spende zu überreichen.

Ausgangspunkt der Reise war ein eindrücklicher und informativer Vortrag von einem Mitarbeiter des Fördervereins Berliner Schloss zur wechselvollen Geschichte, dem viel diskutierten Neubauprozess und zur künftigen Nutzung des imposanten Barockgebäudes auf der Spreeinsel.

»Dialog der Kulturen«

Das künftig im Schloss angesiedelte Humboldt-Forum soll den Architekturkomplex der Berliner Museumsinsel konzeptionell abrunden und im aufklärerischen Geiste seiner Namensträger, der Gebrüder Wilhelm und Alexander von Humboldt, dem Publikum einen weltoffenen »Dialog der Kulturen« präsentieren. In diesem soll die Vielfalt menschlicher Kultur(en) weltweit und zu allen Zeiten betrachtet und in würdevollen Vergleich gesetzt werden.

Damit steht dieses Nutzungsprogramm auch den Vereinszielen von »Stockhausen für Europa« sehr nahe, der sich mit seinen Vereinsprojekten ebenfalls für eine Stärkung kultureller Vielfalt und Demokratie einsetzt. Mit der Spende des Steins unterstützt der Verein das bedeutende Kulturprojekt in Berlin.

Eigentlicher Anlass und weiterer Höhepunkt der dreitägigen Berlin-Exkursion war darüber hinaus ein Besuch des Bundestages, bei dem die Reisegruppe auf der Publikumstribüne einer Fragestunde im Parlament beiwohnen durfte und Gelegenheit hatte, mit dem Bundestagsabgeordneten Achim Post ein exklusives Gespräch über aktuelle Fragestellungen zu wichtigen innen- und europapolitischen Themen zu führen. Im Anschluss folgte zudem der obligatorische Besuch der Reichstagskuppel.

Historische Verbindung

Abgerundet wurde die Reise durch eine zweistündige Stadtführung durch Potsdam und den Park von Schloss Sanssouci, zu dem es übrigens eine mehr oder weniger direkte historische Verbindung ins Golddorf gibt, war doch der in Stockhausen geborene Eberhard von der Recke (1744–1816) seinerzeit im Auftrag Friedrichs des Großen am 30.12.1784 zum preußischen Justizminister sowie in Personalunion zum Präsidenten des Preußischen Obertribunals ernannt worden. Somit mischte auch schon im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert also ein Stockhauser kräftig in der damaligen »Europapolitik« mit.

Alle Teilnehmer der von »Stockhausen für Europa« organisierten Berlinfahrt zeigten sich insgesamt sehr angetan von dem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm und freuen sich bereits auf künftige Exkursionsangebote des Vereins, die sich für das kommende Jahr und darüber hinaus bereits in ersten Planungen befinden.

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