Kinder lernen bei Ferienspielen das »Spiel der Könige« kennen
Schachdiplom in der Tasche

Lübbecke (WB). Der Begriff »Schach Matt« ist wohl den meisten geläufig. Wer aber weiß, was »Patt« bedeutet oder was eine Springergabel ist? In der Schachwoche der Schachgemeinschaft Freibauer Lübbecke haben 15 Kinder nun die Welt des Spiele-Klassikers kennengelernt.

Montag, 05.08.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 05.08.2019, 17:40 Uhr
Mit einem Diplom haben die Teilnehmer der Schachwoche bescheinigt bekommen, dass sie die Regeln des Spiele-Klassikers verstanden haben. Für die Anfänger gab es das Bauerndiplom und für die Fortgeschrittenen Spieler das Springerdiplom.

An fünf Vormittagen erlernten die Kinder dabei, welche Regeln es gibt und welche Spielfiguren benötigt werden. Um allen Kindern in ihrem individuellen Kenntnisstand gerecht zu werden, wurde am ersten Tag mittels einer Eingangsprüfung herausgefunden, welche Vorkenntnisse die Teilnehmer bereits hatten. Anschließend wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt.

Was bedeuten »Matt« und »Patt«

Die Anfängergruppe für Kinder mit keinen oder nur sehr wenigen Vorkenntnissen betreute Walter Hallmann, Schachtrainer und Leiter zahlreicher Schach-AGs in Lübbecke und Umgebung. Neben Hallmanns Organisationspartner Cammin Schultz unterstützten Luke Bergmeier, Franziska Hötte, Kai Ballmeyer, Inga Schmidt und Lennox Koch von den Freibauern sowie zwei FSJler der Stadt Lübbecke – Nele Hagemeier und Adrian Dreyer – das Betreuerteam.

An den weiteren Tagen ging es dann neben der Theorie zu Grundregeln, Spielzügen und Figuren vor allem auch um die Praxis des Schachspielens. Dabei wurde dann auch darüber aufgeklärt, was »Matt« und »Patt« bedeutet. Den Abschluss bildete am Freitag dann eine weitere kleine Prüfung, die alle Teilnehmer mit Bravour bestanden. Mit dem so genannten Bauerndiplom wurde den Kindern bescheinigt, dass sie die grundlegenden Regeln des Schachspiel verstanden haben.

Doppelangriff des Springers

Die Gruppe der Kinder mit Vorkenntnissen wurde von Luke Bergmeier, der auch seit zwei Jahren die Schach-AG in der Astrid-Lindgren-Grundschule leitet, betreut. Ziel für diese Gruppenteilnehmer war es, am Ende der Schachwoche das so genannte Springerdiplom zu erlangen, das auf dem Bauerndiplom aufbaut. Erste Mattaufgaben und Angriffstechniken der einzelnen Figuren, wie zum Beispiel die Springergabel, bildeten hierfür den Schwerpunkt. Als Springergabel bezeichnet man übrigens einen Doppelangriff des Springers auf zwei wertvollere Figuren.

Weil sich für die Schachwoche, die innerhalb der Ferienspiele angeboten wurde, viele freiwillige Helfer und Betreuer gefunden haben, konnte neben dem normalen Programm auch intensiv auf individuelle Fragen und Probleme der Kinder eingegangen werden.

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