Anmeldezahlen für Gymnasium und Stadtschule
Hüllhorst bleibt attraktiv

Lübbecke (WB/fn). Die Anmeldeverfahren für die beiden weiterführenden Schulen in Lübbecke sind abgeschlossen. Die Zahlen ermöglichen es sowohl der Stadtschule als auch dem Gymnasium, sicher vier fünfte Klassen zu bilden. Doch auch an die Gesamtschule Hüllhorst zieht es weiterhin viele Kinder aus Lübbecke. Die Anmeldungen sind im jüngsten Bildungs- und Kulturausschuss vorgestellt worden.

Donnerstag, 06.06.2019, 07:19 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 07:30 Uhr
Symbolfoto. Foto: dpa

Der Leiter des Wittekind-Gymnasiums, Dr. Eberhard Hagemeier, berichtete von 104 neuen Fünftklässlern (2018: 98). Sie kommen überwiegend von den Lübbecker Grundschulen, aber auch aus Preußisch Oldendorf (8; 2018: 11), aus Hüllhorst (13; 2018: 11) und Espelkamp (5; 2018: 2).

Anke Schrader, Leiterin der Stadtschule, hat bislang 87 angemeldete Fünftklässler. 29 Kinder sind nicht aus Lübbecke: 13 aus Espelkamp (2018: 14), acht aus Hüllhorst (2018: 6) und eines aus Preußisch Oldendorf (2018: 1). Wie Anke Schrader auf Nachfrage von Christoph Krüger (CDU) berichtete, seien unter den angemeldeten Kindern elf mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Eines könne noch aufgenommen werden.

G9-Unterricht start in kommenden Schuljahr wieder

Wie aus den neuen Zahlen ebenfalls hervorgeht, lockt die Gesamtschule Hüllhorst nach wie vor etliche Lübbecker Kinder über den Wiehen: Von den 224 Abgängern aller fünf Grundschulen wechseln 137 an die beiden Lübbecker Schulen, 57 an die Gesamtschule Hüllhorst, elf an die Verbundschule Hille, acht an das Söderblom-Gymnasium Espelkamp, sieben an die Sekundarschule Preußisch Oldendorf und vier an sonstige Schulen.

Am Wittekind-Gymnasium laufen derzeit nicht nur digitaler Ausbau und Sanierungen im Osttrakt der Schule (die Sanitärräume in der älteren Sporthalle folgen in den Ferien). Die Lehrer beschäftigen sich mit den Lehrplänen zur Wiedereinführung von G9, also der Umstellung von acht auf neun Gymnasialjahren bis zum Abitur. »Vom nächsten Schuljahr an unterrichten wir die fünften und sechsten Klassen nach G9«, sagte Eberhard Hagemeier.

Diese Umstellung beschäftigt übrigens auch die Stadtschule, denn ein Teil ihrer Abgänger soll ja auch fit für einen Wechsel zur gymnasialen Oberstufe gemacht werden. Wie Anke Schrader berichtet, verschiebe sich dadurch der Start der Fremdsprachen Russisch und Spanisch.

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