Heimatverein Babilonie weiht Parkplatz am »Kummerbrink« ein
24 zusätzliche Stellplätze

Lübbecke (ko). Der Heimatverein Babilonie Obermehnen hat mit einem Festakt an seinem Vereinsplatz, dem »Kummerbrink« im Wiehengebirge, die langersehnte Parkplatzerweiterung eingeweiht.

Montag, 03.06.2019, 03:12 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 12:16 Uhr
Klaus-Jürgen Bernotat und Karl-Friedrich Rahe (Mitte) freuen sich mit Mitgliedern und Gästen über die Erweiterung. Foto: Andreas Kokemoor

Die Summe des Bauvorhabens betrug 35.000 Euro. Davon wurden 60 Prozent vom Land gefördert. »Diese Parkplätze haben gerade bei großen Veranstaltungen gefehlt«, erklärte der Vorsitzende des Heimatvereins, Klaus-Jürgen Bernotat.

Wunsch der Gäste

»Immer mehr Gäste, die an Backtagen auch nur einen Moment auf dem idyllischen Gelände verweilen und das schöne Ambiente genießen wollten, bedauerten den langen und steilen Fußweg vom Dorf bis zum Kummerbrink«, sagte Bernotat. Der Vorsitzende des Heimatvereins erläuterte, dass der kleine Parkplatz direkt am Gelände gerade einmal für die Aktiven der Aktionstage ausgereicht habe. Bernotat dankte der Stadt Lübbecke, die das Grundstück kaufte. Sie unterstützte auch bei der Genehmigung und der Ausführung des Vorhabens.

»Ältere und Gehbehinderte haben den alten Zustand immer wieder kritisiert«, sagte der stellvertretende Bürgermeister Karl-Friedrich Rahe.

Grundstück 2017 erworben

»Bereits vor zehn Jahren habe ich Kontakt zum damaligen Besitzer des Grundstücks aufgenommen und mit ihm über den Kauf für zusätzliche Parkplätze gesprochen: Die Familie war aber damals nicht bereit, uns die Fläche zur Verfügung zu stellen. Erst im Jahr 2016, als der Sohn der Familie die Verwaltung übernommen hatte, signalisierte er Bereitschaft zum Verkauf«, erläuterte Bernotat.

In einem nächsten Schritt wurde mit dem Umweltamt des Kreises Minden-Lübbecke die Genehmigung zur Erweiterung geregelt. Dieser Vorgang habe sich nicht ganz einfach gestaltet, weil es sich um eine Fläche in einem Landschaftsschutzgebiet handelt.

Bernotat nahm Kontakt zur Stadt Lübbecke auf. Die Verwaltung signalisierte schnell, dass sie sich einen Kauf vorstellen könne. Nachdem dieser durch die politischen Gremien abgesegnet worden war, wurde der Kauf im Herbst 2017 vollzogen und sofort der Bauantrag eingereicht. »Das Genehmigungsverfahren dauerte etwa vier Monate und Anfang 2018 lag die Baugenehmigung vor. Doch nun hatten wir ein Grundstück, eine Baugenehmigung, aber nicht genügend Geld, um die Maßnahme umzusetzen.«

Zum Beginn der Saison fertig

Bernotat weiter: »Nun mussten Fördermittel beschafft und dafür ein komplizierter Antrag auf den Weg gebracht werden. Mit Hilfe meines Sohnes Philipp, dem ich besonders danken möchte, brachte ich den Förderantrag im April 2018 auf den Weg. Die Genehmigung ließ dann bis Oktober 2018 auf sich warten.«

Nachdem diese dann vorgelegen hat, holte sich Bernotat sofort Angebote für die Umsetzung der Maßnahme ein. Der Bauunternehmer Markus Blomeyer, der die Ausschreibung für sich entschieden hatte, konnte noch Mitte Dezember 2018 mit den Bauarbeiten beginnen und im April 2019 abschließen.

»Die Geschichte des Kummerbrinks haben wir auf einem Schild festgehalten, das in der Einfahrt zum Parkplatz aufgestellt wurde.« 24 zusätzliche Stellplätze stehen somit pünktlich zu Beginn der neuen Saison zur Verfügung. Neben Stellplätzen wurde auch etwas für die Landschaft und die Natur getan. So wurden oberhalb des Parkplatzes zehn Obstbäume gepflanzt und die Parkfläche mit heimischen Sträuchern eingegrünt. Des Weiteren wurde ein Insektenhotel aufgestellt. Damit Besucher die Insekten und Vögel beobachten können, wurden auf dem Gelände ebenfalls zwei Sitzbänke errichtet. »Von dort können Gäste bei klarem Wetter ihren Blick bis zum Stemweder Berg schweifen lassen.«

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