Beginn Anfang 2020 – Ausschuss berät auch über Baustellenverkehr zum Westertor
Auch die Tonstraße wird hübsch gemacht

Lübbecke (WB/fn). Der nächste Abschnitt der Innenstadtsanierung wird voraussichtlich Anfang 2020 folgen. Baudezernent Ingo Ellerkamp hat Mittwochabend im Bauausschuss den Sachstand zur Umgestaltung von Tonstraße und westlicher Lange Straße vorgestellt.

Donnerstag, 09.05.2019, 05:17 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 05:20 Uhr
Die Tonstraße sowie der anschließende Teil der Langen Straße werden voraussichtlich Anfang 2020 erneuert. Foto: Friederike Niemeyer

Die Pläne sehen vor, dass das Erscheinungsbild des Straßenzugs westliche Lange Straße (bis zur Fußgängerzone) und Tonstraße (bis Einmündung Fünfhausen) dem bereits sanierten Bereich Bäckerstraße/Am Markt angepasst wird. Es werden anthrazitfarbenen Steine verlegt, auf der Fahrbahn in Fischgrätmuster, auf den beidseitigen Gehwegen in Reihenverband. Wie bisher können auch nach der Neugestaltung 28 Autostellplätze angeboten werden – zehn in der Langen Straße, 18 in der Tonstraße.

Zustimmung in der Anliegerversammlung

Bei der Anliegerversammlung am Montag sei das Gestaltungsprinzip anerkannt worden, sagte Ingo Ellerkamp. »Einige Geschäftsleute haben mehr Parkplätze gewünscht, aber dafür ist nicht genug Platz vorhanden«, sagte Ellerkamp.

Wie der Dezernent betonte, sei das Vorhaben von Fördermitteln abhängig. Mit dem Zuwendungsbescheid rechne er spätestens im September. Dann könne die Vergabe erfolgen. Ein Baubeginn um den November herum wäre wegen der Witterung und des Weihnachtsgeschäfts nicht sinnvoll, so dass voraussichtlich Anfang 2020 die Bagger anrollen würden, sagte Ellerkamp.

Sorge um Baustellenverkehr

Auch nach diesem Zeitplan wäre der Straßenzug vor den voraussichtlich zu erwartenden Westertorbauarbeiten fertig. »Es ist aber grundsätzlich geplant, dass die Westertor-Baustelle vom Papendiek aus bedient wird«, sagte Ingo Ellerkamp. Hier hakte die CDU-Fraktion nach. »Wir befürchten, dass die fertige Tonstraße doch mit schweren Baufahrzeugen befahren wird«, sagte Fraktionschef Klaus-Jürgen Bernotat. Er wünschte, dass diese Bedenken ins Protokoll aufgenommen werden.

Der Baudezernent präzisierte daraufhin noch einmal, dass es eine Vereinbarung mit den Westertor-Planern gebe, die großen Baufahrzeuge nur von unten, aus nördlicher Richtung an die Großbaustelle heranzufahren, um die neue Pflasterung zu schonen. Normale Handwerker-Fahrzeuge würden aber sicherlich Lange Straße und Tonstraße nutzen.

Der Umgestaltung der Tonstraße wurde einstimmig beschlossen.

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