Bauarbeiten an der Kreuzung Niederwall/Bahnhofstraße in Lübbecke beginnen am Montag
Achtung, Baustelle!

Lübbecke (WB/wk). Nachdem der erste Kreisverkehr am Lübbecker Gänsemarkt am vergangenen Freitag für den Verkehr freigegeben wurde, beginnen am Montag, 1. April, die Bauarbeiten für den zweiten Kreisverkehr an der Kreuzung Niederwall/Bahnhofstraße. Es drohen erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Donnerstag, 28.03.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 28.03.2019, 16:28 Uhr
An der Kreuzung Bahnhofstraße/Niederwall wird ab Montag ein Kreisverkehr gebaut. Ein Teil der Bahnhofstraße wird gesperrt, eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Foto: Kai Wessel

Die Kreuzung Bahnhofstraße/Niederwall ist eine der meistbefahrenen in der Innenstadt. Nach jüngsten Verkehrszählungen ist der Abschnitt zwischen Sparkasse und Volksbank besonders stark frequentiert. Hier wurden täglich 11.000 Kraftfahrzeuge gezählt. Ein Großteil der Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Osnabrücker Straße beziehungsweise Weingartenstraße kommen, biegt rechts in den Niederwall ab.

»Verlässlichste Lösung«

Die Stadt hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Autos und Lastwagen in den nächsten vier Monaten durch die Baustelle kommen. In Zusammenarbeit mit Verkehrsbehörde und Polizei wurde ein Plan entwickelt. Der orientiert sich an den Verkehrszählungen und sieht vor, dass der Verkehr zwischen Niederwall und den Anschlüssen Weingartenstraße beziehungsweise Osnabrücker Straße während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleibt. »Das ist die verlässlichste Lösung«, sagt Baudezernent Ingo Ellerkamp. Sie hätte den Vorteil, dass Verkehrsteilnehmer sich nicht ständig auf neue Verkehrsführungen einstellen müssten. Zudem hätte die Stadt auch den Busverkehr zum und vom ZOB Niederwall »mitdenken müssen«, sagt Ellerkamp.

Gefahr von Rückstau an der Baustellenampel

Geregelt wird der Verkehrsfluss an der Baustelle über Ampeln. Die Baustelle wird nämlich nur einspurig durchfahrbar sein. Dadurch erhöht sich die Gefahr eines Rückstaus, besonders hin zur Anschlusskreuzung an der Osnabrücker Straße. »Das haben wir im Blick«, sagt Ingo Ellerkamp. Es sei möglich, die Taktung der Baustellenampel an die Gegebenheiten anzupassen. Dafür müssten aber erst einmal Erfahrungswerte vorliegen – und die gibt es erst ab nächsten Montag.

Teil der Bahnhofstraße gesperrt

Der nördliche Bereich der Bahnhofstraße hin zur Alsweder Straße und zur B 65 wird durch die Kreiselbaustelle vom Verkehr aus südlicher Richtung abgeschnitten. Von der Kreuzung Niederwall abwärts bis Höhe Vom-Stein-Straße gilt eine Vollsperrung. Die Grundstückszufahrten der Anlieger und eine fußläufige Erreichbarkeit der Objekte würden mit Einschränkungen aufrechterhalten, heißt es von der Stadt.

Schilder und Schleichwege

Die Zahl der Schilder, die auf Umleitungen hinweisen, wird groß sein. Wer aus Richtung Espelkamp oder Rahden nach Lübbecke kommt, wird schon an der Bundesstraßenkreuzung auf die Staugefahr am Niederwall hingewiesen. Ein entsprechender Hinweis wird auch am Schmidt-Kreisel im Westen der Stadt zu sehen sein. Ortskundige, die nach Alternativrouten suchen, sollten auf der Hut sein. Mögliche »wilde Umfahrungen« über Pettenpohl-, Geibel- und Lutherstraße werden von der Stadt gesperrt, um die Anwohner dort vor »Schleichweg-Verkehren« zu schützen.

Geldinstitut rechnet mit viel Lärm

Vorkehrungen für die Baustellenzeit hat auch die Volksbank Lübbecker Land getroffen. Ihr Gebäude liegt direkt an der Kreisel-Baustelle. Nach Auskunft von Sprecher Christian Spönemann rechnet das Geldinstitut bei Kundengesprächen mit erhöhten Lärmbeeinträchtigungen durch die Baustelle. Dennoch stehe man den Kunden weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung: »Wir bleiben vor Ort, auch wenn man uns vor lauter Staub und Dreck nicht mehr sehen sollte«, versichert Spönemann.

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