Vorstand der Mühlenkreiskliniken: »Bei Fortführung wäre Schaden größer als Nutzen«
Medizinkonzept: Prozess für beendet erklärt

Lübbecke/Minden (WB). Der Vorstand der Mühlenkreiskliniken (MKK) hat den Prozess des am 4. Juni öffentlich gemachten Medizinkonzepts in Absprache mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden und Landrat Dr. Ralf Niermann für beendet erklärt.

Freitag, 22.06.2018, 17:04 Uhr aktualisiert: 22.06.2018, 20:28 Uhr
Das umstrittene Medizinkonzept der Mühlenkreiskliniken, die auch starke Auswirkungen auf die Standorte in Lübbecke und Rahden gehabt hätten, ist vorerst gestoppt. Foto: Oliver Schwabe

Das haben der Vorstandsvorsitzende der MKK Dr. Olaf Bornemeier und Medizinvorstand Dr. Kristin Drechsler am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz im Beisein des Verwaltungsratsvorsitzenden erklärt.

Die derzeitige Form der öffentlichen Diskussion lasse annehmen, dass »der Schaden für das Unternehmen bei Fortführung des Medizinkonzepts zu diesem Zeitpunkt größer ist als der Nutzen« Dies werde aus der Sicht des Vorstandes unter anderem durch Anfragen von verunsicherten Patienten, Bürgern und Mitarbeitern deutlich.

»Gleichwohl bleiben jedoch die Herausforderungen der kommenden Jahre bestehen, denen wir uns stellen müssen. Selbstverständlich werden wir daher an der Weiterentwicklung des Unternehmens arbeiten«, sagte Dr. Bornemeier.

»Am Status Quo kann nicht festgehalten werden«, sagt Dr. Kristin Drechsler. »Die MKK müssen sich jetzt – in den guten Zeiten – aufstellen, um nicht zu einem späteren Zeitpunkt den Entwicklungen hinterherzulaufen und dann auf die Veränderungen im Gesundheitswesen nur noch reagieren zu können.«

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