Biostation stellt Jahresprogramm vor – Angebote auch im Altkreis Lübbecke Vom Schnakenpohl bis zur Arktis

Lübbecke/Minden (PAM). Natur erleben für alle. Dieser Devise folgt die Biologische Station Minden-Lübbecke in ihrem neuen Veranstaltungsprogramm, das bis in das Jahr 2019 reicht.

Die Biologische Station mit (von links) Sascha Traue, Jutta Niemann, Dirk Esplör und Dieter Rosenbohm.
Die Biologische Station mit (von links) Sascha Traue, Jutta Niemann, Dirk Esplör und Dieter Rosenbohm.

»Jeder soll an unseren Angeboten teilnehmen können«, sagt Dieter Rosenbohm, Vorsitzender des Trägervereins, mit Blick auf das 16 Seiten starke Heft mit rund 40 Veranstaltungen. Der inklusive Gedanke steht bei nahezu allen Veranstaltungen mit im Vordergrund. Unterstützt wird die Biologische Station dabei unter anderem von Parivital und der VHS.

Bericht über Wolfsmonitoring

Ob Familien, Senioren, Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen und Rollstuhlfahrer, die Vorträge, Exkursionen, Seminare oder Tagesveranstaltungen sind so ausgelegt, dass nahezu jeder die Möglichkeit hat, teilzunehmen. Dabei gilt es, die Vielfalt der Natur im Mühlenkreis ebenso zu entdecken wie regional erzeugte Nahrungsmittel. Besucher können sich zudem auf eine Bilderreise begeben, von den Falklandinseln über Südgeorgien bis hin zur Antarktis. Zudem berichtet der Wolfbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen, Raoul Reding, über das Wolfsmonitoring.

»Wir wollen die Menschen mit unseren Angeboten auch emotional berühren«, sagt Diplom-Biologin Jutta Niemann, Geschäftsführerin der Station. Umfänglich und attraktiv sei das Programm, das nicht nur in der Biologischen Station in Minden, Nordholz 5, sondern auch in Lübbecke, Preußisch Oldendorf und Rahden stattfindet. So bereitet die Stemweder Kräuterfrau Dr. Inge Uetrecht in der Fabian-Küche in Lübbecke mit ihren Gästen ein Frühlingskräuter-Menü zu, für das die Kräuter zuvor gesammelt werden. Das älteste Naturschutzgebiet im Mühlenkreis, der Schnakenpohl, wird vom Varler Ortsheimatpfleger Reinhard Stevener vorgestellt.

Ein Tag der Insekten ist geplant

Kranich- und Pilzexkursionen, Fledermäuse in der Stadt oder das Entdecken des Frühlings in den Bastauwiesen stehen ebenfalls auf dem Programm der Biostation. Das Augenmerk richten die Veranstalter zudem auf die Insekten, die auch im Kreis Minden-Lübbecke bedroht seien. Mit einem Tag der Insekten wird die Problematik am 23. September anschaulich thematisiert. Umweltbildung für alle Altersgruppen sei ebenfalls eine Aufgabe der Station, sagt Landespfleger Dirk Esplör.

Das Veranstaltungsprogramm 2018/2019 der Biologischen Station ist an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet ausgelegt und steht zum Herunterladen auf www.biostation-ml.de bereit.

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