Bereichsleiter weist Version der Diakonie zurück »Traurige Entwicklung«

Lübbecke  (WB). Der neue städtische Jahreszuschuss für die Diakonie beträgt 26 500 Euro. Das hatte der Haupt- und Finanzausschuss beschlossen. Im Anschluss hatte Diakonie-Geschäftsführer Lutz Schäfer gesagt, die in der Sitzung von der Stadt genannte Zustimmung der Diakonie zu dieser Summe habe es so nicht gegeben (Bericht 8. Juli) .

Die Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss über die Zuschüsse für Einrichtungen der Diakonie in Lübbecke – wie der Begegnungsstätte Die Brücke – geht weiter.
Die Diskussion im Haupt- und Finanzausschuss Ausschuss über die Zuschüsse für Einrichtungen der Diakonie in Lübbecke – wie der Begegnungsstätte Die Brücke – geht weiter.

»Sehr gutes Angebot unterbreitet«

Dazu äußert sich nun der Bereichsleiter Soziales und stellvertretende Dezernent der Stadt Lübbecke, Ralf Stühlmeyer. Er selbst habe vor rund einem Monat mit dem Geschäftsführer der Diakonie telefoniert und ihm den Standpunkt der Stadt dargelegt. »In diesem Gespräch habe ich Herrn Schäfer das aus unserer Sicht sehr gute Angebot unterbreitet«, schreibt Ralf Stühlmeyer in der Stellungnahme. »Herr Schäfer äußerte nach meinem Verständnis sinngemäß, dass er damit leben könne. Eine öffentliche Reaktion wie nach der Sitzung hat sich in unserem Gespräch jedenfalls nicht im Entferntesten abgezeichnet.«

»Lange vertrauenvolle Zusammenarbeit«

Einen »Schlag ins Gesicht der älteren Menschen«, wie es nach der Sitzung auch geäußert worden war, könne er in einer Zuschusserhöhung von mehr als 60 Prozent nicht erkennen. Solche rüden Äußerungen würden das soziale Klima in der Stadt vergiften, fügt Stühlmeyer an und spricht von einer »traurigen Entwicklung«: »In der Vergangenheit war es in Lübbecke immer gute Sitte, die Dinge im Miteinander zu klären. Auch und gerade mit der Diakonie waren wir so viele Jahre in vertrauensvoller Zusammenarbeit verbunden. Diese scheint nunmehr von Herrn Schäfer einseitig aufgekündigt.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.