Bronzeplastik auf dem Lübbecker Marktplatz enthüllt Das Stadtmodell ist da

Lübbecke (WB). Das Stadtmodell auf dem Markt ist enthüllt. Seit Sonntag können sich Interessierte mit den Augen und den Fingern einen Eindruck von der Lübbecker Innenstadt im Mittelalter machen.

Von Friederike Niemeyer
Das I-Tüpfelchen des Marktplatz-Projektes nennt Bürgermeister Frank Haberbosch (2. von rechts) das Stadtmodell. Gemeinsam mit (von links) Jobst-Peter und Timor Gerlach-von Waldthausen, Thomas Holle, Sven Stallmann und Künstler Egbert Broerken enthüllt er die Bronzeplastik.
Das I-Tüpfelchen des Marktplatz-Projektes nennt Bürgermeister Frank Haberbosch (2. von rechts) das Stadtmodell. Gemeinsam mit (von links) Jobst-Peter und Timor Gerlach-von Waldthausen, Thomas Holle, Sven Stallmann und Künstler Egbert Broerken enthüllt er die Bronzeplastik. Foto: Friederike Niemeyer

Zahlreiche Bürger wollten Sonntagmittag bei der feierlichen Enthüllung dabei sein. Gemeinsam mit Sponsoren, Künstler und Bürgermeister lüftete Thomas Holle, Vorsitzender von Lübbecke Marketing, schließlich unter dem Applaus der Anwesenden das Tuch und zum Vorschein kam das bronzene Relief der Innenstadt, wie sie sich um 1400 darstellte. Der Kirchturm von St. Andreas als Fixpunkt, dazu die Stadtmauern und Burgmannshöfe, das Rathaus und die Königsmühle außerhalb der Mauer – die Besucher rückten neugierig an das Objekt heran und ließen ihre Finger durch die Gassen laufen.

Das ist ja auch der Sinn des Objekts, wie es Künstler Egbert Broerken erläuterte: »Unser Gehirn braucht eigentlich Gucken und Fühlen, um etwas zu erfassen.« Auch blinde Menschen erhalten so die Möglichkeit, die Strukturen der Stadt zu erfassen. Einige Punkte sind zudem in Blindenschrift benannt. Broerken mit Bezug auf die markanteste Stelle des Modells: »Ich hoffe, dass der Kirchturm bald golden glänzt.«

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