30 Prozent der Haushalte ohne Trinkwasser Wassernotstand in Hüllhorst

Hüllhorst (WB). Etwa 30 Prozent der Hüllhorster Haushalte haben auch am Freitag kein Wasser. Nachdem der folgenschwere Rohrbruch in Hille am späten Donnerstagabend repariert worden war,  streikte anschließend eine Pumpe an der Übergabestation Wallücke.

Von Christian Busse
Viele Hüllhorster hatten am Donnerstag und Freitag kein Trinkwasser.
Viele Hüllhorster hatten am Donnerstag und Freitag kein Trinkwasser. Foto: dpa

In Oberbauerschaft, Ahlsen, Holsen und allen übrigen Hanglagen war Wasser am Donnerstag und Freitag Mangelware. Oftmals kam - wenn überhaupt - nur ein dünnes Rinnsaal aus dem Wasserhahn. Die Einwohner des Ortskerns, Tengerns sowie Bröderhausens und Büttendorfs bekamen nur geringe Auswirkungen des Wasserausfalls zu spüren. Um alle Bürger mit Wasser zu versorgen, hat die Gemeindeverwaltung eine Notzapfstelle an der Grundschule in Tengern eingerichtet. Dort können Bürger kostenlos Wasser in mitgebrachte Gefäße abfüllen lassen.

Die Zapfstelle ist bis Freitagabend 20 Uhr besetzt. Zu dem neuerlichen Wasserengpass kam es in der Nacht zu Freitag. Nachdem das defekte Rohr in Hille am Donnerstagabend ausgetauscht worden war, konnte gegen 19 Uhr mit dem Spülen und Befüllen der Transportleitung begonnen werden. »Gegen 1 Uhr haben wir die Leitung wieder voll in Betrieb genommen und den Hochbehälter gefüllt«, sagt Ingenieur Stefan Wiese. Während in Bad Oeynhausen und Löhne alles glatt lief, gab es in Hüllhorst  Probleme mit einer Pumpe in der Übergabestation Wallücke.

Sand und kleine Steinchen hatten sich beim Spülen in der Pumpe abgesetzt. Die Pumpe muss rapariert werden. Das benötigte Ersatzteil ist jedoch in Süddeutschland und wird derzeit mit dem Taxi nach Hüllhorst gebracht.

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