CVJM Schnathorst-Tengern richtet sechs Sammelpunkte in der Kirchengemeinde ein – Termin am 16. Januar
„Lasset die Bäume zu uns kommen“

Hüllhorst -

Der CVJM Schnathorst-Tengern macht aus der Tannenbaumsammelaktion in diesem Jahr coronabedingt eine Tannenbaumbringaktion.

Sonntag, 10.01.2021, 23:03 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 23:06 Uhr
Der CVJM Schnathorst-Tengern bietet sechs Sammelpunkte für die Abgabe der – abgeschmückten – Weihnachtsbäume an. Diese können nur am Samstag, 16. Januar, von 10 bis 15 Uhr angeliefert werden. Foto: dpa/Hauke-Christian Dittrich

Und hat den Termin für die Weihnachtsbaumentsorgung verschoben. Der wurde um eine Woche vorgezogen auf Samstag, 16. Januar. Der CVJM weist darauf hin, dass sich nach wie vor Änderungen aufgrund der aktuell schwierigen und unsicheren Situation ergeben könnten, die kurzfristig auch auf der Homepage des Vereins (cvjm-schnathorst-tengern.de) bekannt gegeben würden.

Der CVJM erklärt, wie die Baumaktion nun geplant ist: „Unser und euer Schutz liegt uns am Herzen. Wir haben nach Rücksprache und in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Hüllhorst ein Konzept für die Durchführung der Tannenbaumaktion erstellt und können so mit Zustimmung der Gemeinde und des Ordnungsamtes Tannenbäume einsammeln. Allerdings wird diese Aktion, wie vieles andere schon im vergangenen Jahr, anders laufen müssen als sonst. Um kein Risiko für unsere Helferinnen und Helfer oder die Baumbesitzer einzugehen, werden wir die Bäume nicht wie gewohnt sammeln können. Wir müssen in diesem Jahr nach dem Motto handeln ‚Lasset die Bäume zu uns kommen‘.“

Alle Gemeindemitglieder können am Samstag, 16. Januar, ihren ausgedienten Weihnachtsbaum im Zeitraum von 10 bis 15 Uhr an einem der aktuell geplanten sechs Sammelpunkte, die der CVJM über das Gebiet der Kirchengemeinde verteilt hat, gegen eine Spende abgeben. Wer wolle, könne auch eine Spende überweisen. Die Kontodaten sind auf der Homepage des Vereins abrufbar.

Viele Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche würden mit den Spenden der Baumaktion finanziert. „Wir wollen auch nicht jene Menschen vergessen, die erheblich mehr, vor allem unter den finanziellen Folgen der Covid-19-Pandemie, leiden als wir – unsere Freunde in Takoradi.“ Mit der Stadt in Ghana verbindet den CVJM Schnathorst-Tengern schon seit langem eine Projektpatenschaft.

Die Sammelpunkte sind: 1. Pfarrhof Schnathorst, Tengerner Straße 7, 2. Gemeindehaus Tengern, Klusweg 13, 3. Hof Stühmeier, Wellenweg 19 (Bröderhausen), 4. Hof Ostsieker, Lange Straße 9 (Holsen), 5. Hof Böhne, Zum Brinkhof 17 (Kümmerdingsen) und 6. Bruchweg 28 – Parkplatz J.E. Möbelhandel (Tengerholz).

Der CVJM betont, dass die eigene Anlieferung zu den Sammelpunkten nur in dem angegebenen Zeitraum erfolgen dürfe. „Die Bäume können weder vorher noch nachher einfach abgelegt werden, es muss immer ein Helfer des CVJM vor Ort sein. Die Anliefernden warten in den Fahrzeugen, bis von den Helferinnen und Helfern ein Zeichen zum Entladen des Baums gegeben wird.“ Beim Anliefern müsse eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, zudem seien mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Anwesenden und den ehrenamtlichen Helfern einzuhalten.

Der Baum wird am Anhänger abgelegt – leider dürfe der CVJM nach Vorgabe der Gemeinde wegen des Abstandsgebots nicht beim Ausladen behilflich sein. Die Bäume müssten wie immer vollständig abgeschmückt sein. Sie könnten ausnahmsweise auch in zerkleinerter Form angenommen werden, um sie zum Beispiel in größeren Behältnissen oder Verpackungen anzuliefern, aber jegliche Verpackung müsse wieder mitgenommen werden. Es könne kein Grünschnitt außer dem zerkleinerten Weihnachtsbaum angenommen werden.

Für die Spenden stünden Sammeldosen bereit, so dass die Spende kontaktfrei mit ausreichend Abstand zu den Helfern entrichtet werden könne. „Natürlich werden uns die vielen Kontakte und die netten Gespräche mit euch fehlen, aber wir alle müssen uns der gegebenen Situation verantwortungsbewusst stellen und hoffen auf eure Unterstützung. Und natürlich hoffen wir, euch später im Jahr wieder zu unseren Aktionen und Aktivitäten einladen zu können. Es wäre schön, die Tannenbaumaktion im nächsten Jahr wieder normal vornehmen zu können und später ein gemütliches Beisammensein im Rahmen des Tannenbaumweitwurfs ‚Knut – mal anders‘ genießen zu können“, so der CVJM, der sich bei den Helferinnen und Helfern sowie den Landwirten für ihr Engagement bedankt. Dank gelte auch der ganzen Kirchengemeinde für das entgegengebrachte Verständnis und die Unterstützung.

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