CDU zum Thema „Beigeordneten-Stelle“ in Hüllhorst
„Rat soll Vernunft walten lassen“

Hüllhorst (WB) -

Der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Sven Öpping sieht die Stellungnahme seines Amtskollegen der SPD zu einer etwaigen Verlängerung der Beigeordneten-Stelle sehr kritisch.

Freitag, 04.12.2020, 22:02 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 22:04 Uhr
Übt Kritik an der SPD: der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Sven Öpping Foto: Privat

Er schreibt: „Herr Krusberski scheint nach der Wahlniederlage aus Gründen der Ablenkung den Bürgermeister und die CDU in die Nähe der AfD rücken zu wollen . Dies wird ihm nicht gelingen! Die CDU stellt klar, dass es keine Zusammenarbeit und keine Absprachen mit der AfD geben wird.“

Die CDU stehe allen anderen Parteien für eine vernünftige Lösung zum Thema Beigeordnetenstelle zur Verfügung. „Wenn der ehemalige Bürgermeister ‚seine Sache‘ erledigt hätte, wäre der Tagesordnungspunkt am Mittwoch unnötig. Auch wenn dies bedauerlicherweise den Abgang von Herrn Vielstich bedeutet hätte“, so Öpping weiter.

Jetzt stehe die Gemeinde aber unnötig unter Druck „und der Rat sollte dankbar sein, dass sich Herr Vielstich weiterhin zur Verfügung halten würde“. „Die Stelle des Beigeordneten wurde im Jahre 1994, also während der absoluten Ratsmehrheit der SPD, auf Antrag der SPD eingerichtet mit dem Ziel, den späteren Bürgermeister Wilhelm Henke als einen ausgewiesenen Verwaltungsfachmann von Lübbecke nach Hüllhorst zu holen. Bei dieser Entscheidung dürfte das entsprechende Parteibuch eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben. Trotzdem war die Entscheidung vertretbar, obwohl zu diesem Zeitpunkt ein erfahrener Verwaltungsjurist in Person von Gemeindedirektor Friedrich-Wilhelm Meier und Rudolf Bartelheimer als erfahrener Kämmerer die Spitze der Verwaltung darstellten“, konstatiert Öpping.

Vor diesem Hintergrund angesichts der derzeitigen engen personellen Situation sei es nicht nachvollziehbar, wieso die SPD einen Beigeordneten für überflüssig halte. „Wir appellieren somit an alle Ratsmitglieder, sich unabhängig ihres Parteibuches zum Wohle unserer Gemeinde zu entscheiden“, so der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende.

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