Live vor einem Millionenpublikum: bei „Bingo!“ 3000 Euro erspielt
Hüllhorsterin gewinnt Duell

Hüllhorst/Stemwede (WB/kk). Lose gekauft, Kandidat geworden und prompt gewonnen. So ging es den ambitionierten Kandidatinnen Heidrun Möller (59) aus Stemwede und Ingrid Savert (86) aus Hüllhorst bei der Sendung „Bingo! – Die Umweltlotterie“ im NDR-Fernsehen. Unter zehntausenden Mitspielern waren die beiden Damen ausgelost worden.

Dienstag, 10.11.2020, 01:00 Uhr aktualisiert: 10.11.2020, 02:00 Uhr
Da wurde es richtig spannend: Aus dem „Bingo!“-Studio in Hannover ist der Wettstreit zwischen den beiden Kandidatinnen Heidrun Möller (59) aus Stemwede (links) und Ingrid Savert (86) aus Hüllhorst (rechts) live am Sonntagnachmittag ausgestrahlt worden. Jule Gölsdorf und Michael Thürnau moderierten die beliebte Sendung im NDR-Fernsehen.

Am Sonntagnachmittag ging es Richtung Hannover zum berühmten „Bingo!“-Studio. Dort lernten sich Heidrun und Ingrid kennen. Denn obwohl sie nur wenige Kilometer auseinander wohnen, waren sich die beiden noch nicht vorher begegnet. Um Punkt 17 Uhr startete dann die Live-Show im NDR-Fernsehen. In zwei Spielrunden setzte sich In-grid mit einem Punkt Vorsprung – nach dem Multiple-Choice-Prinzip mussten zuvor Fragen aus diversen Wissensgebieten beantwortet werden – gegen ihre Mitspielerin Heidrun durch und zog ins Finale ein.

Die Stemwederin hatte sich zwar gut geschlagen, für das große Finale reichte es leider nicht. „Aber leer geht bei uns niemand aus“, sagte Moderator Michael Thürnau. Ihr Trostpreis: eine Design-Soundanlage von Sonoro im Wert von 1000 Euro.

Finalspiel „Das süße Glück“

Im neuen Finalspiel „Das süße Glück“ musste Ingrid dann ihre Gewinnsumme erspielen. Nach dem Zufallsprinzip wurden dafür die Felder einer auf dem Bildschirm simulierten Honigwabe, unter denen jeweils eine Gewinnsumme steckte, durchmischt. Der höchste zu erspielende Geldpreis betrug dabei sagenhafte 173.000 Euro. Da konnte man schon ein wenig aufgeregt sein, aber die Hüllhorsterin behielt die Ruhe. Sie fühle sich gut, sagte sie auf die Frage des Moderators hin. Ingrid Savert sagte das erste Mal „Stopp“ und das dann leuchtende Feld wurde aufgedeckt. Die sympathische fünffache Großmutter erwischte in der ersten Runde einen Betrag von 4000 Euro.

Ihr Blick wanderte zu ihrem Sohn, der sie nach Hannover gebracht hatte und nun im coronabedingt ansonsten leeren Publikumsbereich mitfieberte. „Mein Sohn hat gesagt, bei 4000 soll ich es nochmal versuchen“, sagte Ingrid Savert. Und ergänzte: „Das riskiere ich.“ Bedauerlicherweise zahlte sich dieses Mal der Mut nicht ganz aus und das Glück war der Hüllhorsterin nicht mehr ganz so hold. Im zweiten Versuch erwischte sie das Feld mit 3000 Euro. Aber auch das ist natürlich ein ordentliches Sümmchen. Was Ingrid mit dem Geld machen möchte, weiß sie noch nicht genau. Nach der Live-Sendung gab es noch ein Erinnerungs-Foto mit den Moderatoren Michael Thürnau und Jule Gölsdorf.

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