Carportfeuer in Oberbauerschaft springt über – hoher Sachschaden
Haus nach Brand unbewohnbar

Hüllhorst (WB/aha). Der Brand eines Carports in einer Einfamilienhaussiedlung am Kiefernweg in Oberbauerschaft hat am frühen Samstagabend einen großen finanziellen Schaden verursacht. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Sonntag, 08.03.2020, 18:08 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 18:10 Uhr
Die Hüllhorster Feuerwehr löscht ein Carport und verhindert das Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl des Wohnhauses am Kiefernweg in Oberbauerschaft. Foto: Feuerwehr Hüllhorst

Anwohner der Straße bemerkten um kurz vor 18 Uhr die starke Rauchentwicklung aus einem Carport und alarmierten die Hüllhorster Feuerwehr und die Polizei Nach Angaben des Leiters der Feuerwehr, Stefan Mehnert, der an dem Abend auch Einsatzleiter war, war der Rauch für die Einsatzkräfte schon von Weitem sichtbar. „Bei Eintreffen des Einsatzführungsdienstes brannten zwei Autos sowie der Carport in voller Ausdehnung“, erklärte er. Das Feuer war bereits auf das unmittelbar angrenzende Einfamilienhaus übergesprungen.

Nach 90 Minuten gelöscht

Der Brand war nach Angaben der Polizei nach etwa 90 Minuten gelöscht. Erst dann war das ganze Ausmaß erkennbar: Außer den beiden Autos, einem Nissan Pick und einem Peugeot, war ein Quad, das ebenfalls im Carport stand, zum Raub der Flammen geworden.

Mehrere Zimmer im angrenzenden Wohnhaus wurden so schwer beschädigt, so dass das Haus derzeit nach Angaben der Polizei nicht mehr bewohnbar ist. Für die drei Bewohner des Hauses sei bereits eine anderweitige Unterkunft gefunden worden.

Schaden in sechsstelliger Höhe

Die Brandursache ist bisher ungeklärt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Minden-Lübbecke dauern an. Die Feuerwehr machte zur Schadenshöhe keine Angaben. Nach ersten Schätzungen der Polizei könnte die Höhe des Sachschadens mehrere 100.000 Euro betragen.

Wie Wehrleiter Stefan Mehnert weiter ausführt, wurde für den Einsatz der Löschzug Hüllhorst-Ost nachalarmiert sowie die Drehleiter der Feuerwehr Lübbecke und der Ortsverein des Roten Kreuzes Hüllhorst. Der massive vorbereitende Löschangriff habe schnell Wirkung gezeigt, was eine Ausbreitung des Feuers auf den Dachstuhl verhinderte. „Im Innenangriff waren zwei Trupps parallel zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Brandausbreitung in das Wohnhaus konnte auf die Räume mit Fenstern direkt zur Brandstelle begrenzt werden“, erklärte Mehnert. Nach etwa drei Stunden konnten die meisten der 94 Einsatzkräfte wieder einrücken.

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