Sechs ehemalige Hucke-Näherinnen aus Hüllhorst treffen sich seit 50 Jahren Besondere Freundschaft

Hüllhorst (WB). Sechs frühere Arbeitskolleginnen verbindet eine außergewöhnliche Freundschaft – und das seit 50 Jahren: Im November 1969 waren alle sechs bei der Firma Hucke als Näherinnen beschäftigt. Aus den ehemaligen Kolleginnen sind inzwischen beste Freundinnen geworden.

Das Foto, das etwa aus der Zeit um 1969 stammt, zeigt die sechs Arbeitskolleginnen, die bei der Firma Hucke als Näherinnen gearbeitet haben. Im November 1969 hatten sich die sechs das erste Mal zu einem zwanglosen »Mädelsabend« verabredet.
Das Foto, das etwa aus der Zeit um 1969 stammt, zeigt die sechs Arbeitskolleginnen, die bei der Firma Hucke als Näherinnen gearbeitet haben. Im November 1969 hatten sich die sechs das erste Mal zu einem zwanglosen »Mädelsabend« verabredet.

Das Jubiläum wurde jetzt im Restaurant Kahle Wart in Oberbauerschaft gebührend gefeiert. Mit dabei war auch Meta Homburg. Sie wird im Dezember 90 Jahre und ist die Älteste in der Damenriege, zu der außerdem Emma Spilker, Liselotte Hageböke, Anni Brinkhoff, Irmgard Müller und Erika Knollmann gehören.

Aus Kolleginnen sind Freundinnen geworden (von links): Anni Brinkhoff, Liselotte Hageböke, Meta Homburg, Erika Knollmann, Emma Spilker und Irmgard Müller.

Im Gebäude der »Königsmühle« in Lübbecke, das inzwischen einem Parkplatz weichen musste, fertigten die sechs Frauen seinerzeit als Team vorwiegend Jacken und Mäntel für die Damenoberbekleidung. »Wir saßen in einem großen Raum in einer Gruppe nah beieinander. Da konnte man sich gut austauschen«, erinnert sich Anni Brinkhoff. »Wir mussten zwar unseren Strang durchziehen, aber in den Pausen konnten wir gut quatschen.«

Am 10. November 1969, dem Martinstag, verabredeten sich die Frauen nach Feierabend zu einem zwanglosen Treffen. Der »Mä­delsabend« anno 1969 fand bei den sechs Damen so viel Anklang, dass spontan weitere regelmäßige Treffen vereinbart wurden. »Zwei von uns sind etwas jünger, aber es passte von Anfang an gut zusammen, wir verstehen uns immer gut. Die beiden müssen uns etwas Älteren jetzt immer fahren.«

Seit dem ersten Treffen wird reihum alle zwei Monate ein Kaffeetrinken organisiert, so ist jede der Frauen einmal im Jahr an der Reihe. Anni Brinkhoff: »Wir reden über Gott und die Welt, essen ein bisschen Kuchen und trinken Kaffee.« Auch gemeinsame Ausflüge, etwa zur Hausfrauenmesse nach Hannover, und Familienfeiern gehören längst zum Programm der Gruppe, die schon mal bei feierlichen Anlässen als »Hucke-Gedächtnisklub« vorgestellt wird.

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