Dorfpokalschießen Tengern: »Schickeria« gewinnt – Damen zielen gut
Ins Schwarze getroffen

Hüllhorst-Tengern (WB). Seit Generationen wird in Tengern ein Dorfpokalschießen für Vereine und interessierte Bürger ausgerichtet. Auch diesmal haben 18 Mannschaften mit mehr als 50 Hobby- oder auch Profischützen teilgenommen. Der Sieg ging an Timo Kahre sowie an seine Teamkollegen Kevin und Manuel Diedrichsen.

Montag, 04.11.2019, 11:15 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 11:20 Uhr
Freude bei den Siegern des Dorfpokalschießens in Tengern (vorne von links): Kilian Rettberg, Leonie Schröder und Karl-Heinz Kröger, der die rote Laterne gewann, sowie (hinten von links) Kevin Diedrichsen, Timo Kahre und Manuel Diedrichsen. Foto: Kai Wessel

Zehn Schuss galt es mit dem Luftgewehr auf die zehn Meter entfernten Scheiben abzugeben. Von den maximal möglichen 300 Ringen erzielte das Siegerteam »Schickeria« beachtliche 289. Besonders treffsicher war Manuel Diedrichsen, der auf 97 Ringe kam.

Nur ein Ring fehlte

Damit war er aber noch nicht der beste Schütze. Die Einzelwertung ging an Kilian Rettberg, der nur zweimal die »10« verfehlte und 98 Ringe schoss. Beinahe hätte eine Schützin den Sieg geholt. Nur ein einziger Ring fehlte Leonie Schröder, dann hätte sie die gesamte Konkurrenz düpiert. Ihre 97 Ringe reichten noch vor Diedrichsen für den Titel »Vizemeisterin des Dorfpokalschießens«.

Wo meisterhafte Schützen und 18 Mannschaften an den Start gehen, gibt es auch Teams, die sich um den letzten Platz streiten. Den sicherte sich der Vorstand des TuS Tengern mit Karl-Heinz Kröger, Sören Wortmann und Dennis Beinke. Ortsvorsteher Kröger, der kurzfristig als Ersatzmann eingesprungen war, legte Wert auf die Tatsache legte, dass er mit 81 Ringen noch das beste Ergebnis des Trios erzielt hatte. Unter dem Strich standen für den TuS-Vorstand überschaubare 223 Ringe. Ausgezeichnet wurde das Team mit der »Roten Laterne«, eine ungeliebte Trophäe, gebaut mit den Rücklichtern eines VW Käfers. Nur wenige Teams nutzen die Möglichkeit, sich mit Plakette und Gravur zu verewigen. . .

Um die Verpflegung der Schützen kümmerte sich Renate Kunze.

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