Gemeinde Hüllhorst rät zu einem sorgsamen Umgang und gibt Tipps
Entspannung bei der Trinkwasserversorgung

Hüllhorst (WB). Die Situation bei der Wasserversorgung hat sich verbessert, so dass derzeit keine besonderen Sparappelle mehr notwendig sind. Das teilt die Gemeindeverwaltung mit.

Mittwoch, 07.08.2019, 10:00 Uhr
An heißen Tagen über 30 Grad ist der Trinkwasserverbrauch hoch, insbesondere am späten Nachmittag und am Abend. Foto: dpa

Mit Beginn der Sommerferien sei der Trinkwasserverbrauch zurückgegangen. Außerdem seien zwei neue Transportleitungen mit Einspeisepunkten gebaut worden. Bei der Anbindung zwischen Porta Westfalica und Bad Oeynhausen war die Weser zu unterqueren. Der zweite neue Übergabepunkt liegt in Hille. »Damit stehen jetzt täglich bis zu 1500 Kubikmeter Wasser zusätzlich zur Verfügung«, so die Gemeinde. Als nächster Schritt gingen die Planungen für die Erweiterung des Hochbehälters in Bergkirchen weiter. Nach Fertigstellung könnten mit diesem vergrößerten Speicher Verbrauchsspitzen über mehrere Tage besser abgepuffert werden.

Grundsätzlich gilt: Mit Trinkwasser soll sorgsam und angemessen umgegangen werden, betont die Verwaltung. »Das ist besonders an heißen Tagen mit Temperaturen über 30 °C wichtig. An diesen heißen Tagen ist der Trinkwasserverbrauch häufig besonders hoch, oft mit Verbrauchsspitzen am späten Nachmittag und am Abend.« Zum Vergleich: Ein Rasensprenger verbraucht bis zu 800 Liter in der Stunde, während ein Mensch etwa 120 Liter Trinkwasser pro Tag verbraucht.

Die Gemeinde gibt Tipps zur Bewässerung: 1. Den Rasen im Sommer nicht zu kurz mähen – bleibt das Gras etwas länger, benötigt es nicht so schnell Wasser; 2. Den Garten nicht in der prallen Sonne zur Mittagszeit wässern, sondern früh morgens oder spät am Abend, wenn die Sonne nicht mehr so stark scheint. Bei starker Hitze verdunstet viel Wasser, bevor die Pflanzen es aufnehmen können. Außerdem wirken Wassertropfen bei starkem Sonnenschein wie Lupen, so dass die Blätter verbrennen können; 3. Wer die Möglichkeit hat, Niederschlagswasser in Zisternen oder Regentonnen zu sammeln und zum Beispiel zur Gartenbewässerung zu nutzen, spart Geld und entlastet das Trinkwassernetz.

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