Theaterpremiere bei den 62. Ahlsener Dorfabenden: Spielfreude und Situationskomik
Zockende Nonnen im Griff der Mafia

Hüllhorst-Ahlsen-Reineberg  (WB). Zockende Nonnen, Mafiosi im Kloster und ein geheimnisvoller »Big Boss« stehen im Mittelpunkt der 62. Ahlsener Dorfabende.

Montag, 01.04.2019, 08:00 Uhr
Antonio (Eberhard Schröder) und Salvatore (Friedhelm Schütte) sind ganz Ohr: Wo haben die Schwestern Eva-Maria (Doris Uehlemann), Lucy (Katrin Engelbrecht), Agathe (Karin Schütte) und Elisabeth (Ulla Schauffert) den »Reichtum des Herrn« versteckt? Foto: Ria Stübing

Ahlsener Dorfabende

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Bevor die etwa 90 Premierengäste am Samstagabend hinter die Mauern des Klosters Reineberg schauen durften, gab das Ensemble Driftwood unter der Leitung von Hans-Wilhelm Grote noch eine Kostprobe seines Könnens. »Vergessen Sie das Klatschen nicht, denn unsere Spieler sind immer so gut wie das Publikum«, sagte Ute Lange, Vorsitzende des Heimatvereins Singkreis Ahlsen-Reineberg, bevor sich der Vorhang für den plattdeutschen Zweiakter von Jennifer Hülser öffnete.

Trostloses Dasein im Kloster

Die Nonnen im Kloster Reineberg fristen ein trostloses Dasein. »Früher war alles besser«, sagt Agathe (Karin Schütte), die älteste Bewohnerin des langsam verfallenden Gemäuers ein ums andere Mal. Die Kirchgänger bleiben aus, nur noch fünf Schwestern, allen voran Oberin Lucretia, sind dem Orden treu geblieben und dem Unternehmen Kloster droht der finanzielle Ruin. Ist die Oberschwester aus dem Haus, vertreiben sich Agathe (Karin Schütte), Lucy (Katrin Engelbrecht), Eva-Maria (Doris Uehlemann) und Elisabeth (Ulla Schauffert) die Zeit mit Pokern um Oblaten. Abgesehen von Lucys Ideen, das Kloster mit Hilfe von sozialen Netzwerken wieder populär zu machen und dem täglichen Grauen wegen Eva-Marias »Kochkünsten«, ist dies die einzige Abwechslung, die ihnen geblieben ist.

Doch dann geschieht etwas vollkommen Unerwartetes: Zwei Männer klopfen an die Klosterpforte und sorgen für viel Aufregung. Salvatore (Friedhelm Schütte) und Antonio (Eberhard Schröder) erklären den überraschten Nonnen, sie seien direkt aus Rom angereist und wollten das Kloster überprüfen. Schwester Elisabeth (Ulla Schauffert), die beim Pokern stets mindestens ein Ass im Ärmel hat, misstraut dem vermeintlichen Kloster-TÜV von Beginn an und auch ihre Mitschwestern hegen schnell den Verdacht, dass mit den beiden Abgesandten des Vatikans etwas nicht stimmt. Mit Spielfreude, Situationskomik und der gestisch und mimisch herrlich komischen Darstellung der skurrilen Schwestern ernteten die Laienspieler jede Menge Lacher und reichlich Applaus vom begeisterten Premierenpublikum.

Noch vier weitere Vorstellungen

Was sich sonst noch abspielt hinter den heiligen Mauern, offenbart der Theaterbesuch. Gelegenheit hierzu gibt es bei den Ahlsener Dorfabenden an den beiden kommenden Wochenenden. Die Pause zwischen den zwei Akten des Theaterstückes bietet Gelegenheit, den frisch renovierten Vereinsraum in Augenschein zu nehmen.

Die Vorstellungen finden am Samstag, 6. und 13. April, jeweils um 19 Uhr, sowie am Sonntag, 7. und 14. April, jeweils um 15.30 Uhr, in der Grundschule Ahlsen statt. Es spielen Katrin Engelbrecht, Doris Uehlemann, Karin Schütte, Ulla Schauffert, Anette Hülsmeier, Susanne Schnake, Friedhelm Schütte und Eberhard Schröder. Als Souffleuse agiert Mary Skaletz, die Assistenz liegt in den Händen von Christin Fischer und Renate Depping. Timo Brune kümmert sich um Bühne und Technik und für Spielleitung und Regie ist Ute Lange verantwortlich.

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