Schulausschuss besichtigt Gebäude – weiterer Sanierungsbedarf Ein Rundgang durch die Gesamtschule

Hüllhorst (WB). Was ist in der Gesamtschule Hüllhorst bereits saniert worden, was sollte noch gemacht werden? Dieser Frage ist der Schulausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend nachgegangen. Schulleiterin Marina Butschkat-Nienaber unternahm mit den Gremiumsmitgliedern einen Rundgang, lobte viel und äußerte ein paar Wünsche.

Von Kathrin Kröger
In der Biologie sind die Bedingungen für den Unterricht nach der Sanierung optimal, sagt Schulleiterin Marina Butschkat-Nienaber (Dritte von links). Bei der Besichtigung durch den Schulausschuss hob sie auch die oben angebrachten Medienlifte hervor.
In der Biologie sind die Bedingungen für den Unterricht nach der Sanierung optimal, sagt Schulleiterin Marina Butschkat-Nienaber (Dritte von links). Bei der Besichtigung durch den Schulausschuss hob sie auch die oben angebrachten Medienlifte hervor. Foto: Kathrin Kröger

Susanne Sassenberg, Leiterin des Fachbereichs Technik, fasste die Zielsetzung zusammen: »Das Gebäude ist in die Jahre gekommen und wenn wir immer nur sanieren, können wir am Ende wieder von vorne anfangen. Darum geht es uns um ein langfristiges investives Konzept. Wir wollen mit den Maßnahmen eine Wertsteigerung erreichen.«

Lob für Modernisierung der naturwissenschaftlichen Räume

Bei der Führung durch das 1978 erbaute Schulgebäude (das Gesamtschulsystem löste 1988 die Hauptschule ab) zeigte sich Marina Butschkat-Nienaber vor allem mit der Modernisierung der naturwissenschaftlichen Räume hoch zufrieden. »Chemie, Biologie und Physik sind optimal ausgestattet.« Auch der Fußboden habe sich als sehr gute Wahl erwiesen, sagte die Schulleiterin im Chemieraum. »Der ist zehn Jahre alt und so gut wie neu.« Begeistert war Butschkat-Nienaber auch von den so genannten Medienliften. »Seit wir die haben, kann nicht mehr an den Anschlüssen rumgefummelt werden und wir haben ganz wenig Reparaturbedarf.«

Das Thema Fußboden kam auch im späteren Verlauf des Rundgangs nochmal auf. So ist der Linoleum-Belag in den Klassenräumen des fünften Jahrgangs schon ziemlich verkratzt, obwohl er erst seit ein paar Monaten genutzt wird. »Das liegt zum Einen an nicht sachgemäßer Reinigung, zum Anderen an den Stuhlgleitern«, sagte Susanne Sassenberg.

In den Pfingstferien solle der Boden eine Schutzschicht bekommen und versiegelt werden. Marina Butschkat-Nienaber sagte, dass man aber zu textilem Belag zurückkehren wolle. Dabei müsse nicht zweifach gereinigt, also erst gesaugt und dann gewischt werden. »Wir tüfteln derzeit zusammen mit der Verwaltung aus, was wir machen können.«

40 Jahre alte Toiletten sollen erneuert werden

Die ältesten Trakte finden sich im A- und B-Turm des Schulgebäudes. Dort sollen nach und nach unter anderem Decken, Beleuchtungen, Fenster und nicht zuletzt die 40 Jahre alten Toiletten erneuert werden. Die stinken Marina Butschkat-Nienaber im buchstäblichen Sinne. Auch die Ausschussmitglieder rümpften die Nase und verließen die sanitären Anlagen schnell. Beim Gang durch die Flure verwies die Schulleiterin auf die nicht gerade schmucken Paneelen, die sich teilweise noch neben den Türen der Klassenzimmer finden. »Die müssen aus Brandschutzgründen weg.« In einem der Flure fehlt aus dem gleichen Grund die Deckenverkleidung. Buschkat-Nienaber: »Wäre schön, wenn das geändert werden könnte. Das hat nämlich immer etwas von Baustelle.«

Vorzeigeobjekt war wiederum die 2012 neu geschaffene Bibliothek. Zweckmäßig und doch freundlich und gemütlich gestaltet, waren noch keinerlei Abnutzungsspuren festzustellen. Und Bürgermeister Bernd Rührup sowie Kathrin Clausen, Leiterin des Grundschulverbundes »Am Wiehengebirge«, überzeugten sich gern von der Bequemlichkeit der Sitzgelegenheiten.

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