Große Suchaktionen am Donnerstag und Samstag
74-jähriger Oberlübber im Bergsee unauffindbar

Hille (WB). Erneut ist im Oberlübber Bergsee intensiv gesucht worden. Doch der seit gut zweieinhalb Wochen vermisste 74-jährige Mann aus Oberlübbe bleibt weiter unauffindbar. Das teilte die Polizei am Samstag mit.

Samstag, 01.02.2020, 16:32 Uhr aktualisiert: 01.02.2020, 16:50 Uhr
Der seit Donnerstag vermisste Mann aus Oberlübbe ist womöglich in den Oberlübber Bergsee gestürzt. Foto: Kai Wessel/Archiv

Bei den am Donnerstag und Samstag erfolgten mehrstündigen Suchaktionen der Polizei sowie der Freiwilligen Feuerwehr Petershagen kam erneut ein Sonarboot zum Einsatz. Außerdem waren Spezialkräfte dabei, die den Bergsee mit zwei Drohnen aus der Luft absuchten.

Da es während der Suche mit dem Sonarboot der Feuerwehr ein Verdachtsfall gab, wurden am Samstag erneut Spezialisten einer Tauchergruppe hinzugezogen, die einen Radius von rund fünf Metern in einer Tiefe von etwa zehn Metern absuchten. Dabei stellte sich heraus, dass es sich lediglich um ein Geäst auf dem Boden des Sees handelte.

Wie bereits berichtet, verließ der 74-jährige Mann aus dem Hiller Ortsteil Oberlübbe am 16. Januar sein Zuhause für einen Spaziergang, kehrte aber nicht zurück. Daraufhin verständigten Angehörige am Abend die Polizei. Wenige Tage nach dem Verschwinden des Vermissten wurde auf der Wasseroberfläche des Sees ein Wanderschuh gefunden wurde, der dem 74-Jährigen gehörte. Auch entdeckte man an einer Abbruchkante in einer Höhe von etwa 25 Metern Höhe eine Spur, die dem Vermissten zugeordnet wurde. Aus diesem Grund gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann von dort in den Bergsee gestürzt sein könnte.

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