Jack-Russell-Hündin modelt für Gabor-Schuhe – viele Fans auch auf Instagram Vada steht im Rampenlicht

Hille (WB). Vada entgeht nichts. Extrem aufgeweckt und neugierig nimmt die elf Monate alte Jack-Russell-Hündin an allem teil, was ihr vor die Nase kommt. Tricks lernt sie im Handumdrehen. Alles ganz normal für einen Vierbeiner? Eben nicht. Denn Vada steht im Rampenlicht. Für Gabor-Schuhe und Gabor-Taschen.

Von Kathrin Kröger
Meike Flintzak mit ihrem Liebling Vada. Auch T-Shirt und Tätowierung zeugen von der großen Tierliebe.
Meike Flintzak mit ihrem Liebling Vada. Auch T-Shirt und Tätowierung zeugen von der großen Tierliebe. Foto: Kathrin Kröger

Wovon junge Mädchen, Instagrammer und Fans von »Germanys Next Topmodel« noch träumen, hat Vada schon lange geschafft. Gerade 16 Wochen alt, war sie der tierische Star einer internationalen Kampagne und wurde das Werbegesicht der Firma Gabor. Besitzerin Meike Flintzak erzählt stolz von der Reichweite, die die Werbung mit Vada erzielt. Nicht nur europaweit zieht die fotogene Hündin die Blicke auf sich. Sie ist in diversen Zeitschriften und auf Plakaten abgebildet – von Frankreich, über Norwegen bis hin zu den Niederlanden – wirbt aber auch in Übersee, in Atlanta, für die aktuellen Kollektionen des Rosenheimer Konzerns.

»Sie zeigt keine Angst«

Wie es dazu kam? Vada trat das Erbe ihrer verstorbenen Vorgängerin Spidey an, der sie zum Verwechseln ähnlich sieht. Spidey war bekannt aus Funk, Film und Fernsehen, nahm an zahlreichen Shootings teil und flimmerte sogar über die Kinoleinwand. Den Platz in der Agentur, für die Spidey im Einsatz war, übernahm Vada. Meike Flintzak legt Wert darauf, dass ihr »Herzenshund« einfach nur Spaß an der Sache hat – wie bei Spidey auch. »Sonst würden wir das nicht machen.« Vadas quirlige und temperamentvolle Art stellt bei den Werbeaufnahmen kein Problem dar. Im Gegenteil. »Sie ist ein kleiner Draufgänger und zeigt keine Angst«, sagt die 46-jährige Hillerin. Darum sei sie so gut geeignet für Shootings.

Maximal sechs Stunden Arbeit am Tag

Bei ihrem ersten großen Auftritt auf der Werbebühne, dem Auftrag für Gabor, war Vada noch ein Welpe und gewann natürlich im Sturm alle Herzen. Neben Fotografen, Stylisten und Co. durfte eine Tiertrainerin nicht fehlen, die sich um das Wohl des jungen Vierbeiners kümmerte. »Ein Tier darf, wie es auch bei Kindern geregelt ist, maximal sechs Stunden pro Tag am Set sein«, sagt Meike Flintzak und erinnert sich lächelnd an das Aufsehen, das Vada beim Gabor-Shooting in Stuttgart erregt hat. Regelrecht verschossen war das Model aus Frankreich in die Jack-Russell-Dame, mit der sie vor der Kamera posierte. »Die war total süß mit Vada, hat sich die ganze Zeit gekümmert und sie immer in die Tasche gesteckt.«

Reklame für Hundeaccessoires

Die Hündin erledigte ihren »Job« so gut, dass Folgeaufträge nicht auf sich warten ließen. So macht Vada für Lidl auch Reklame für Hundeaccessoires. Dass sie sich perfekt auf Fotos macht, ist auch in ihrem Zuhause unübersehbar. In großer Zahl ziert ihr Konterfei die Wände – von der Fotografie über die Zeichnung bis hin zum Pop-Art-Bild. Das gilt auch für Spidey, die Meike Flintzak und ihr Mann Heiko Engelbrecht 14 ½ Jahre bei sich hatten und stets ihrer gedenken möchten. »Spidey war mein Seelenhund. Und Vada hat ihre großen Fußstapfen wie ein Elefant eingenommen«, sagt Meike Flintzak und belohnt ihre tierische Gefährtin mit Leckerlis. Gerade hat sie ein paar ihrer Tricks gezeigt. Damit Vada dabei im buchstäblichen Sinne ins richtige Licht gerückt wird, sind in einer Ecke im Wohnzimmer kleine Scheinwerfer und eine Leinwand aufgebaut. Wie ein Fotostudio in Miniaturausgabe.

Fangemeinde auf Instagram

Eine wachsende Vada-Fangemeinde hat sich auf Instagram gebildet. Dort ist auch Spidey nach wie vor präsent. Aktuell zählen »Spidey und Vada«, so heißt der Account, 5218 Follower und die mittlerweile 468 Beiträge bekommen viele »Likes«. »Über Insta-gram kommen auch regelmäßig Anfragen rein«, erzählt die gebürtige Mindenerin. Dabei gehe es zum Beispiel um Produkttests, die sie aber nur in ganz ausgesuchter Zahl annehme. Ausprobiert hat Vada unter anderem ein Tierentspannungs-System. Zwischendurch relaxen – das gefällt auch der quirligen Vada mal.

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