Niko Hass lässt sein Erstlingswerk aufgrund großer Nachfrage nachdrucken
„Der Marshal“ wird fortgesetzt

Espelkamp -

„Der Marshal“, der erste Roman von Niko Hass, ist jetzt nachgedruckt worden. Die erste Auflage ist vergriffen. Zudem arbeitet der Lehrer der Birger-Forell-Sekundarschule bereits am Nachfolger.

Donnerstag, 01.04.2021, 20:14 Uhr aktualisiert: 01.04.2021, 20:20 Uhr

„Western von gestern“ – an diese Serie, die in den 70-er und 80-er Jahren im Fernsehen lief, wird sich sicherlich noch die Generation 40-plus gut erinnern können.

Aber der Slogan passt gar nicht zum Genre. Denn das Westerngenre handelt zwar von einer längst vergangenen Zeit. Die aber hat ihre Reize und ist somit keineswegs „von gestern“. Das beweist auch das Erstlingswerk „Der Marshal“ von Niko Hass. Vor rund zehn Monaten wurde das Buch des Lehrers der Birger-Forell-Sekundarschule an dieser Stelle vorgestellt. Das Interesse ist so groß gewesen, dass das Buch – nach der ersten Auflage von 100 Stück – nun nachgedruckt wird.

Erfolg

Der Erfolg hat auch den Autor überrascht: „Anfangs hatte ich nicht damit gerechnet, dass es mir gelingen könnte, ausgerechnet einen Western dermaßen erfolgreich an eine Leserschaft zu bringen. Doch ich denke, dass ein Teil des Erfolgs auf meine Bekanntheit hier im Kreis zurückzuführen ist. Ich arbeite als Lehrer und gleichzeitig auch als PR-Mann für meine Schule. Da kennen einen die Leute. Das hat mit Sicherheit auch zum Erfolg beigetragen.“

Der Plot der Geschichte ist ein für die Westernzeit typischer. US-Marshal John William Pierce und Sheriff Jim Barrett jagen den Bankräuber Webster, der auf seiner Flucht eine Rancherstochter entführt. Am Ende steht der Held der Geschichte vor einer schweren Entscheidung.

Ich hoffe, in den Sommermonaten ein großes Stück voranzukommen.

Niko Hass

Das Buch wird nun mit 25 Exemplaren nachgedruckt, die auch bereits fertig sind. „Man kann es entweder in der Buchhandlung Lienstädt & Schürmann in Espelkamp bekommen oder auch in der Bücherstube in Lübbecke“, so Hass. Verlagsbestellungen – „Der Marshal“ ist im Fabuloso-Verlag erschienen – seien ebenfalls möglich. „In dem Fall erhalte ich die Bestellung vom Verlag und verschicke die Bücher“, erläutert der Autor die Vorgehensweise.

Und Niko Hass hat gefallen am Schreiben gefunden. Denn er arbeitet bereits an der Fortsetzung des „Marshals“. Die Geschichte stehe im Wesentlichen, ebenso die ersten Kapitel. „Ich hoffe, in den Sommermonaten ein großes Stück voranzukommen. Früher wird das nicht klappen, da die allgemeine Lage das nicht zulässt. Der Schuldienst ist derzeit komplex genug, da es immer wieder zu Anpassungen an das Infektionsgeschehen kommen muss. Da hat man für Privates nicht viel Zeit“, erläutert Hass. Zudem gehe der „Broterwerb mit all seinen Anforderungen nun einmal vor, auch wenn das teilweise von zu Hause stattfindet“.

Feedback

Erfreut hat ihn das Feedback zu seinem Erstlingswerk. „Ich habe viel Anerkennung erfahren, auch positive Kritik, die sich auf Sprache und Inhalt des Romans bezog. Das ist sehr wertvoll, weil ich dadurch sehen kann, an welchen Stellschrauben ich bei der Fortsetzung und beim Schreiben insgesamt noch drehen kann.“

Viel Unterstützung erhält Hass auch vom Fabuloso-Verlag. Dort sei die Idee zur Fortsetzung bereits während der Überarbeitung des „Marshals“ entstanden. Hass nennt dabei die Verlegerin Gudrun Strüber und Melanie Buhl, „die mit ihrem abschließenden Lektorat übrigens sehr viele gute Ideen beigesteuert und zum Gelingen des Romans beigetragen hat“, sagt Hass. „Beide haben sich über den Erfolg des Buches sehr gefreut und mich bestärkt, am Ball zu bleiben.“

Fortsetzung

Die „Marshal“-Fortsetzung wird voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres kommen. „Ursprünglich hatte ich Ende 2021 anvisiert. Doch das lässt sich leider nicht einhalten. Daher möchte ich meine Leserinnen und Leser noch um ein bisschen Geduld bitten.“

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