Familie Beinhauer aus Schnathorst ist im Finale des Legoland-Bauwettbewerbs
Traumküste aus Lego-Steinen

Hüllhorst -

Bei Familie Beinhauer wurde am Wochenende gefeiert. Ihr selbst gebautes Kunstwerk aus Lego-Steinen gehört zu den Top 20 bei der Legoland-Familienchallenge und die Vier sind somit dank ihrer Kreativität und der Unterstützung vieler Hüllhorster ins Finale eingezogen.

Montag, 01.02.2021, 19:17 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 21:46 Uhr
Alles, was das Herz begehrt, findet sich auf der Lego-Platte der Beinhauers – auf dem großen Foto sind Jana und Justus Beinhauer zu sehen. Die Collage hat die Schnathorster Familie beim Wettbewerb eingereicht und damit bereits die Top 20 erreicht. Foto: Beinhauer

Am Samstagmorgen erreichte Vater Alexander Beinhauer (40) aus Schnathorst die frohe Kunde. Nun gibt es ein neues Thema und einen neuen Lego-Bausatz mit knapp 3000 Bauteilen.

Aber der Reihe nach. Alexander Beinhauer war schon immer ein Lego-Fan. Eine Begeisterung, die er auf seine Kinder übertragen hat. Schon lange vor der Corona-Zeit erschuf die Familie ganze Landschaften, Fantasiewelten und Infrastrukturen, sodass die Schnathorster die idealen Voraussetzungen für eine Teilnahme am Legoland-Bauwettbewerb mitbrachten. Und der anhaltende Lockdown mit Home-Office und Home-Schooling wirkte sich in diesem Fall positiv aus – alle verbrachten und verbringen die meiste Zeit zu Hause und konnten sich nun richtig an dem neuen Bauprojekt austoben.

Die Aufgabe: das schönste Urlaubsziel aus Lego-Steinen nachbauen. Die Beinhauers legten am 29. Dezember los und brachten peu a peu einen beeindruckenden und detailreichen Mix aus eigenen Urlauben auf Fehmarn und Hamburgtrips sowie Fantasieelementen auf die Lego-Platte. Vater Alexander wurde gemeinsam mit seinen Kindern Jana (8) und Justus (10) – und mit organisatorischer und logistischer Hilfe seiner Frau Nadine – zum Lego-Architekt und -Baumeister in Sachen „Traumküste“.

Eines der größten Modelle im Wettbewerb entstand, bei dem der Betrachter immer wieder Neues entdeckt. So viel gibt es in allen Ecken und Winkeln zu sehen: Sandstrand und Pirateninsel, Leuchtturm und Fischbude, Güterbahnhof und Propellerflugzeug. Sogar an eine Windmühle haben die Lego-Bauer gedacht. „An der See gibt es ja auch Mühlen und es passt zu unserem Mühlenkreis. Die haben wir mit den restlichen Steinen gebaut. Und da stecken überall auch ganz viele Kleinigkeiten drin“, sagt Alexander Beinhauer, der im Schnitt zwei bis drei Stunden am Abend und am Wochenende mit seinen Kindern an der Miniatur-Welt werkelte. Besonders toll: Das Kunstwerk hat 3D-Effekte und jede Menge bewegliche Finessen zu bieten. So lassen sich die Flügel der Mühle drehen und auch die Eisenbahn fährt wie in echt.

Eine durchdachte Planung ging der Umsetzung voraus. „Zunächst haben wir alles abgebaut, was vorher auf der Platte stand und dann alles sortiert, um effizient an die Sache heranzugehen“, erzählt Alexander Beinhauer. „Wir haben auch immer gemeinsam entschieden, wer jetzt was macht. Die einzelnen Bauabschnitte haben wir fotografiert.“ Die Familie ist stolz auf das, was sie erschaffen hat und hochzufrieden mit dem bislang Erreichten. Welche Herausforderung nun auf sie wartet, erfährt sie am 7. Februar. Dann wird den Finalisten das neue Motto bekannt gegeben. Vom 11. März an stehen die Miniatur-Kunstwerke der 20 Teams zur letzten Abstimmung auf der Internetseite des Familien-Freizeitparks Legoland bereit. Die fünf besten Mannschaften gewinnen einen Familienaufenthalt im Legoland Deutschland Resort mit Hotelübernachtung, Eintritt in den Freizeitpark und ein Modellbauer Meet & Greet.

Die Beinhauers setzen bei dem finalen Voting wie schon vor dem Einzug in die Top 20 auf die Unterstützung der Hüllhorster, ihrer Freunde und Bekannten. Denn erneut können die Besucher der Internet-Seite ihre Stimme für ihren Favoriten abgeben und somit dafür sorgen, dass das Team Lego Keller – so heißen die Schnathorster – unter den besten Fünf sein wird.

Der Name kommt übrigens nicht von ungefähr. 2012 kauften die Beinhauers das Haus von Sigrid und Siegfried Israel, in dem sich deren Spielzeugkeller und somit der erste Standort ihres Spielzeugmuseums befand. „Bei uns gibt es jetzt zwar keine Ausstellung mehr, aber hier wird gebaut und gespielt.“ Ab 11. März kann abgestimmt werden unter www.legoland.de/familien-challenge.

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