Sportausschuss: Informationen zur neuen Stadtsporthalle in Espelkamp Teleskoptribüne ist sinnvoll

Espelkamp (WB). 6,7 Millionen Euro sollen die Kosten für den Bau der neuen Stadtsporthalle in Espelkamp betragen. Die Pläne hat der zuständige Sachgebietsleiter André Köster noch einmal in der Sitzung des Ausschusses für Generationen, Sport und Vereinsweisen vorgestellt.

Sachgebietsleiter André Köster hat zur neuen Stadtsporthalle einige Erläuterungen gegeben. Die Halle soll im Jahr 2023 fertiggstellt sein.
Sachgebietsleiter André Köster hat zur neuen Stadtsporthalle einige Erläuterungen gegeben. Die Halle soll im Jahr 2023 fertiggstellt sein.

Dabei ging er unter anderem auf die Idee eines Lesers dieser Zeitung ein. Der hatte vorgeschlagen, statt einer Dachbepflanzung eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Paul-Gerhard Seidel (Unabhängige) wollte wissen, inwieweit dieser Ansatz verfolgt worden sei.

Photovoltaik

„Wir haben eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vorgenommen“, so Köster. Zum Beispiel seien die Möglichkeiten von erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaik und Solarthermie analysiert worden. Investitionen in diesen Bereichen würden sich demnach erst nach 15 beziehungsweise 26 Jahren amortisieren (bezahlt machen, Anm. d. Red.).

Daher habe die Stadt zunächst von dieser Option Abstand genommen. Die Energieversorgung der Halle erfolge über das Fernwärme-Netz der Stadt. Für die Installation einer Photovoltaik-Anlage stehe aber immer noch das große Hallendach zur Verfügung. Dafür aber müssten die Voraussetzungen, wie zum Beispiel die Einspeisevergütung, stimmen.

Sinnvolle Alternative

Der Sachgebietsleiter ging ebenfalls noch einmal auf die Teleskop-Tribünen ein, auf denen 320 Besucher Platz finden. Er sprach sich eindeutig für diese ausfahrbare Variante aus. Denn feste Tribünen wären zum Teil sogar teurer und „würden wertvollen Hallenboden wegnehmen“. Die Teleskoptribünen seien „die sinnvollste Alternative“. Zudem erläuterte Köster, dass zu den jetzigen Parkplätzen vor der Halle an der Isenstedter Straße 20 weitere angelegt werden sollen.

Eine Sorge konnte die Verwaltung den Politikern ebenfalls nehmen. Ein Beachvolleyball-Feld sei für den Bereich rund um die neue Stadtsporthalle ebenfalls geplant. Bürgermeister Heinrich Vieker erläuterte: „Dank des Neubaus des Waldfreibades gibt es einen erheblichen Teil an zusätzlicher Rasenfläche. Das kann man für ein Beachvolleyball-Feld nutzen.“ Jedoch stehe man da mit den Planungen noch am Anfang.

Bauantrag

Köster erläuterte zur Stadtsporthalle, dass mit der Fertigstellung im Jahr 2023 gerechnet werde. „Der Bauantrag wurde Ende März gestellt.“

Dreifachhalle

Andreas Bredenkötter, Schulamtsleiter, gab bekannt, dass mit dem Bau der neuen Sporthalle inklusive Sportplatz an der privaten Johannes-Daniel-Falk-Schule erst im kommenden Jahr begonnen werden soll.

Geplant ist, dass die Einfachsporthalle einer Dreifachsporthalle weichen soll. Ein kleiner Sportplatz – lediglich ein Viertel der Größe eines normalen Platzes – und mehrere Theorieräume vervollständigen das Angebot. Die Corona-Krise und ihre Folgen wurden im Ausschuss als Grund dafür genannt, dass sich der Bau des Hallen-Projektes an der Privatenschule, die vom Verein Kompass getragen wird, verschiebt.

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