Espelkamper Birger-Forell-Sekundarschüler nehmen an Projekt in Tecklenburg teil
Viel Kreativität und Fantasie

Espelkamp (WB). Teambildung und berufliche Orientierung an einem außerschulischen Lernort – diese beiden Themen haben Anfang März, noch vor den Einschränkungen durch die Corona-Krise, bei allen achten Klassen der Birger-Forell-Sekundarschule im Mittelpunkt gestanden.

Mittwoch, 22.04.2020, 05:00 Uhr
Gemeinsam kann man vieles erreichen. Das haben die Birger-Forell-Sekundarschüler während ihrer Projekttage in Tecklenburg erfahren. Zudem wurden auch Theaterstücke dargeboten.

Die Jugendlichen nahmen an einem Projekt zur Persönlichkeitsstärkung in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg teil. Diese außerschulische Form des Unterrichts findet seit drei Jahren regelmäßig für den achten Jahrgang statt. Sie ergänzt neben anderen Maßnahmen das schulische Lernen, indem sie den Jugendlichen verschiedene Möglichkeiten aufzeigt, wie sie ihren Weg in der Schule und bis zum Beruf zusätzlich stärken können. Dieses Jahr standen die Projekttage unter dem Thema „Zukunft und berufliche Orientierung“.

Gruppendynamik

Die Mitarbeiter der Jugendbildungsstätte haben zu Beginn teambildende und gruppendynamische Spiele mit den Jugendlichen angeboten, um sie als Individuen und Kleingruppen zu stärken. Das fand zum großen Teil auf dem Außengelände der Tagungsstätte statt. Es folgten Projekte, bei denen die Schüler je nach Neigung mitmachen konnten.

In Werkstattgruppen konnten sie ihr handwerkliches Geschick erproben. Ein Schüler erstellte einen Gipsabdruck seines Gesichts und seiner Hände. Eine andere Gruppe bastelte am Modell eines futuristischen Kraftfahrzeugs. Wieder andere versuchten sich an der künstlerischen Gestaltung einer Leinwand. Einer der Höhepunkte war sicherlich das Fotolabor. Dort konnten die Jugendlichen analoge Fotos unter Anleitung selbst entwickeln. Diese wurden in einer Ausstellung präsentiert. „Sehr gut kamen die Ergebnisse der Videogruppen und des Schwarzlichttheaters an“, sagte Nikolaus Hass, Pressesprecher der Sekundarschule. Die Filmemacher zeigten einen selbst produzierten Kurzfilm, der aktueller nicht sein kann. Unter dem Titel „Corona Time“ blickt er ins Jahr 2027 und die folgende Zeit.

Schulhomepage

„Der Film zeigt, wie viel Kreativität und Fantasie in seinen Machern steckt“, sagte Hass. Man kann ihn auf der Schulhomepage unter „Aktuelles“ anschauen. Ein weiterer Film entführte die Zuschauer dagegen ins Märchenhafte. Er handelt von einem Großvater, der im Wald seinen goldenen Schlüssel verloren hat. Seine Freunde machen sich auf die Suche danach. Vom Storyboard bis zum Schnitt haben die Schüler alles selbst entworfen.

Aber auch die Theatergruppen überzeugten mit ihren Darbietungen. Gekonnt in Szene gesetzt, entwickelte sich vor den begeisterten Zuschauern das Leben zweier Menschen, die sich in ihrer Schulzeit kennenlernten und ihren Weg bis zur Hochzeit und dem ersten Eigenheim gehen. Eigentlich keine spektakuläre Handlung, „aber den Schülern ist es gelungen, all das umzusetzen, was Schwarzlichttheater ausmacht: nämlich die Reduktion auf das Wesentliche“, erklärte Hass.

Requisiten

Durch den Einsatz passender Requisiten, die vor dem dunklen Hintergrund optimal zur Geltung kamen, konnten die Jugendlichen verdeutlichen, worum es in den Szenen ging. Auch diese Präsentation gibt es als Film auf der Schulhomepage. Insgesamt kamen die Tage in Tecklenburg sehr gut bei den Achtklässlern an. Alle zeigten sich begeistert darüber, dass sie sich in den vielen verschiedenen Projekten ausprobieren konnten.

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