Espelkamper Stadtmarketingverein spricht über neue Ideen im Jahr 2020
Digitaler Gutschein in Planung

Espelkamp (WB). Die Wirtschaft und die Arbeitsplätze werden künftig in den Fokus des Stadtmarketingvereins rücken. Dies erklärte Willy Hübert, Geschäftsführer des Vereins, während der Jahres-Pressekonferenz. Dieses Handlungsfeld sei sehr spannend und im Gegensatz zu anderen Themen noch nicht bearbeitet worden.

Mittwoch, 08.01.2020, 21:00 Uhr
Der Stadtmarketingverein plant für dieses Jahr die Einführung eines digitalen Gutscheins für den Einzelhandel.

Fördermittel

Der Stadtmarketingverein werde mit der Wirtschaft ein Konzept erarbeiten. Denn: „Die Jobs sind da, aber die Leute fehlen.“ Dieser Bereich soll in den kommenden Jahren intensiv bearbeitet werden. Dafür werde man sich auch um Fördermittel bemühen.

Die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG), die unter dem Dach des Stadtmarketingvereins fungiert, hat zudem über Investitionen des vergangenen Jahres gesprochen. So sei zum Beispiel am Kreisverkehr Breslauer Straße/Isenstedter Straße die Beleuchtung im Baum ausgewechselt worden. Im Vergleich zur unmittelbar in der Nachbarschaft stehenden Thomaskirche sei die neue Beleuchtung jedoch ein bisschen dunkel. „Das müssen wir noch nach bearbeiten“, erklärte der ISG-Sprecher André Siemers. Darüber hinaus sprach er die Anlage eines Blühstreifens in der Breslauer Straße an.

Breite Zustimmung

Michael Vahrenhorst, Kassierer, erläuterte, dass man seitens des Stadtmarketingvereins die Einführung eines digitalen Gutscheins für den Einzelhandel plane. Dieses Konzept solle im ersten Quartal dieses Jahres den Händlern vorgestellt werden. „Denn sie müssen das auch mittragen.“ Wenn diese Idee auf breite Zustimmung stoße, „könnte man darüber nachdenken, im zweiten Quartal die Sache zu initiieren“, sagte Vahrenhorst.

Das Prinzip eines digitalen Gutscheins ist einfach. So könnte man auf digitalem Wege – zum Beispiel per Handy oder Tablet – den Gutschein erhalten. Im Falle eines Geschenks könne man den Gutschein entweder zuhause ausdrucken und dann ganz normal im Geschäft einlösen oder einfach digital weiterleiten.

Das Ausdrucken ist heutzutage gar nicht mehr nötig. Es reicht häufig das Vorzeigen der Datei auf Handy oder Tablet im Geschäft.

Technik

Wichtig dabei sei, so Thorsten Blauert, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins, dass man zum Auslesen des Gutscheins keine zusätzliche Technik benötige. Der Gutschein habe den Vorteil, dass der Kunde nicht mehr abhängig von den Öffnungszeiten der Geschäfte sei. Darüber hinaus vereinfache diese Idee auch die Abarbeitung für den Marketingverein. „Für die Händler ist es ebenfalls einfacher und zeitgemäßer“, fügte Vahrenhorst an.

Hans-Jörg Schmidt, Beisitzer, sagte weiter, dass die Idee des digitalen Gutscheins bei der nächsten Mitgliederversammlung Zustimmung finden müsse. Für Thorsten Blauert jedenfalls ist klar, dass eine solche Neuerung auch die Einzelhändler in der Stadt stärke.

Gespräche

Bereits in diesem Monat soll es ein weiteres Innenstadtgespräch geben, wie Blauert  ausführte. Die Ideen für 2020 sollen dort vorgestellt werden. Weitere Ideen sollen dann ebenfalls angesprochen werden. Zum Abschluss der Pressekonferenz sagte Blauert, dass er sich vorstellen könne, die „Anfänge der Breslauer Straße noch besser zu bespielen“. Konkrete Ideen dazu gab er jedoch noch nicht preis.

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