Stiftung engagiert Espelkamper Schauspieler für außergewöhnliche Gin-Aktion
Daniel Littau ist »Water-Is-Right«-Botschafter

Espelkamp (WB). Mit Phantomschmerz hat die Espelkamper Film-Truppe Camcore um Daniel Littau und Andreas Olenberg mächtig Aufsehen erregt.

Mittwoch, 07.08.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 08:44 Uhr
Daniel Littau ist Schauspieler und Film-Produzent aus Espelkamp – und nun auch Botschafter für die Stiftung »Water Is Right«. Hierfür ist jetzt eine Aktion mit personalisierten Gin-Flaschen gestartet.

Dies ging weit über die Grenzen Espelkamps hinaus. Und jetzt ist Littau auch noch für ein besonderes Charity-Projekt auserwählt worden.

Botschafter

»Kurz, nachdem unser Film ›Phantomschmerz‹ in den Kinos lief, habe ich einen Anruf vom Gründer der Stiftung ›Water Is Right‹ erhalten. Er fand die Geschichte hinter Camcore und Phantomschmerz besonders und stark und hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, als Botschafter bereit zu stehen«, erklärt Littau im Gespräch mit dieser Zeitung.

Das Charity-Projekt funktioniert über den Verkauf von extra erstellten Gin-Flaschen. Jeder Botschafter hat dabei sein eigenes Design. Der »Littau-Gin« für den guten Zweck läuft unter dem Namen »The Human Gin«. Über die Seite www.humanwine.de/gin.htm gibt es auch weitere Informationen zum Kauf der außergewöhnlichen Flasche.

Das Etikett der Gin-Flasche mit Daniel Littau.

Das Etikett der Gin-Flasche mit Daniel Littau.

Purer Luxus

»Was wir hier in Deutschland für vollkommen selbstverständlich halten und tagtäglich benutzen, ist in Ländern wie Afrika leider oftmals nur purer Luxus«, erläutert Littau den Grundgedanken der Charity-Aktion. Denn viele Menschen in den ärmeren Ländern hätten täglich eben nicht genügend Wasser.

Durch jede verkaufte Flasche Gin gingen zehn Euro direkt nach Afrika, damit dort Trinkwasseranlagen und sanitäre Einrichtungen gebaut werden können, erläutert der Espelkamper Darsteller weiter. »Als Botschafter ist es meine Aufgabe, die Öffentlichkeit auf dieses Charity-Projekt aufmerksam zu machen.« Dies werde er sowohl auf den konventionellen Kanälen versuchen, wie aber auch in den verschiedenen Social Media-Bereichen.

Die Idee

Littau ist in einem illustren Kreis von Botschaftern für das Projekt »Water Is Right«. »Die Liste der Botschafter ist schon ziemlich cool. Musiker wie Xavier Naidoo oder auch Schauspieler wie Benno Führmann, Sven Martinek und viele mehr sind dabei. Einige davon durfte ich auch schon kennen lernen. Alles sehr sympathische Leute«, sagt der Espelkamper.

Ihm habe die Idee hinter der Stiftung sehr gefallen, betont Littau. »Was ich an ›Water Is Right‹ so besonders finde, ist, dass sich eine Menge Leute aus dem Showbusiness sowie aus dem Sport zusammen tun, um die Welt ein wenig besser zu machen. Es ist ein Vorzeigeprojekt, was hoffentlich viele Nachahmer findet«, sagt Littau.

Camcore-Projekte

Neben seiner Aktivität als Botschafter ist Daniel Littau natürlich dabei, neue Projekte sowohl für sich als Darsteller als auch für das Camcore-Team zu entwickeln. »Aktuell bin ich dabei, meinen Fokus auf neue Projekte und Genres zu legen, mit denen ich vorher noch nicht viel zu tun hatte. Vor allem das Format der Streamingdienste und des Genres Komödie reizen mich sehr«, sagt Littau.

»Mit unserer Truppe von Camcore sind wir zudem dabei, ein neues Serienkonzept auf die Beine zu stellen. Nach ›Phantomschmerz‹ haben wir uns jetzt gedacht, die erste Serie aus OWL zu drehen. Das Genre und die Geschichte sind geheim, aber wir sind schon alle heiß drauf.« Mehr will Littau zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten.

Alles rund um Camcore und die bislang verwirklichten Projekte sowie die neuen Ideen findet man auch auf der neuen Homepage der Espelkamper Firma . Weitere Informationen zur Stiftung »Water Is Right« gibt es im Internet.

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