Etwa 300 Teilnehmer beim Zwölf-Stunden-Nachtschwimmen
421 Kilometer in einer Nacht

Espelkamp (WB). Die DLRG Espelkamp hat zum Zwölf-Stunden-Nachtschwimmen im Waldfreibad Espelkamp eingeladen. Von 19 Uhr abends bis um sieben Uhr am folgenden Morgen konnten beliebig Bahnen »gekloppt« und Kilometer geschwommen werden. Der Zugang zum Bad war die ganze Nacht über möglich.

Dienstag, 09.07.2019, 06:00 Uhr
Diese schwimmbegeisterten Espelkamper haben den Startsprung beim Zwölf-Stunden-Nachtschwimmen im Waldfreibad Espelkamp a gemacht. Dabei kam es nicht auf die Geschwindigkeit an, sondern auf Ausdauer. Und natürlich auf den Spaß. Foto: Andreas Kokemoor

»Unser Hauptanliegen war, das Freibad einmal bei totaler Dunkelheit bunt beleuchtet und bestrahlt zugänglich zu machen«, sagte der stellvertretende DLRG-Vorsitzende Jens Nentwich, der die Begrüßung übernahm. »Außerdem wollten wir mit dieser Veranstaltung das Waldfreibad präsentieren, den Espelkampern aber auch allen Schwimmbegeisterten aus Nachbarorten und der weiteren Umgebung.« Pausen waren selbstverständlich erlaubt. Es gab Einzelwertungen und Vereins- und Firmenwertungen.

Erstaunliches geleistet

»Wir sind jedes Mal erstaunt, was die Leute leisten«, sagte Nentwich. Den Startsprung absolvierten unter anderem Herbert Klingel, Gerd Udo Sasten von der Stadt Espelkamp, Horst Radtke, Vorsitzender des Vereins Pro Waldfreibad, sowie sein Stellvertreter Florian Craig, Jens Nentwich und Nadine Meerhoff, stellvertretende Jugendwartin des BSG Espelkamp.

Nentwichs Rat, sich die Kräfte einzuteilen und bis zum Sonntagmorgen durchzuschwimmen folgten viele. Im Vorfeld hatte die DLRG Espelkamp wieder viele E-Mails verschickt, um möglichst alle Firmen, Schulen und Vereine über das Zwölf-Stunden-Nachtschwimmen zu informieren. Das Wetter passte. Das Wasser war sogar so angenehm temperiert, dass ein Schwimmgast scherzhaft darum bat, das Wasser abzukühlen. Fackeln und Scheinwerfer sorgten für die Stimmung. Die Wasseraufsicht hatte während der Nacht selbstverständlich die DLRG übernommen.

»Totenkopf«-Abzeichen abgelegt

Zusätzlich konnten alle drei Stufen des »Totenkopf-Abzeichens« abgelegt werden, für die je nach Rang eine, anderthalb oder zwei Stunden durchgeschwommen werden mussten.

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde, die besten Platzierungen dazu eine Medaille. »Für die relativ kurze Zeit ist viel geschwommen worden«, meinte DLRG-Vorsitzender Wolfgang Lange. Er schätze die Zahl der Schwimmbad-Besucher für den Zeitraum von 19 Uhr abends bis sieben Uhr morgens auf 300. Mehr als die Hälfte, 170 Schwimmer, hätten ihre Bahnen zählen lassen. Dabei kam am Ende eine Gesamtsumme von mehr als 420 Kilometern heraus.

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