56. Automarkt in der Stadt: Tausende Besucher strömen durch die Breslauer Straße
Händler haben die Zukunft im Blick

Espelkamp (WB/ko/fq). Die 56. Auflage des Automarktes in Espelkamp hat für tausende Besucher am vergangenen Wochenende keine Wünsche offen gelassen.

Montag, 08.04.2019, 05:00 Uhr
Sascha Bothe von Renault Bekemeier zeigt die Zukunft des Automobils. Strom tanken wird mit großer Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die herkömmlichen Antriebsarten ablösen. Foto: Andreas Kokemoor

Ob offen im Cabriolet oder mit jeder Menge Pferdestärken unter der Haube – die

56. Automarkt in der Espelkamper Innenstadt

1/16
  • 56. Automarkt in der Espelkamper Innenstadt
Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann
  • Foto: Andreas Kokemoor/Felix Quebbemann

Autobranche hat entlang der Breslauer Straße die neuesten Entwicklungen präsentiert. Dabei durften natürlich auch Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb nicht fehlen.

Zufrieden

Kerstin Kottenbrink vom ausrichtenden Stadtmarketingverein zeigte sich am Sonntagnachmittag bereits mehr als zufrieden mit der Resonanz beim Automarkt. »Es ist ein super guter Besuch.«

Pünktlich zur Eröffnung der 56. Auflage lachte die Sonne vom Himmel. Die stellvertretende Bürgermeisterin Christel Senckel eröffnete den Markt offiziell. Mit einem beherzten Schlag wurde das Freibier-Fass von Opel-Händler Jens Buschmann angestochen.

Die Besucher ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, die zahlreichen ausgestellten Automarken direkt zu vergleichen. Und beim Automarkt, so die Händler, würden auch Kaufentscheidungen getroffen.

Touchscreen

Nick Schklowski von Mercedes zeigte unter anderem Limousinen mit Touch- und Sprachbedienung. »Das ist der Trend. Das kommt immer mehr«, berichtete der Autoverkäufer. Sascha Bothe von Renault präsentierte unter anderem den Zoe, der rein elektrisch fährt. »Die Nachfrage steigt. Das Interesse ist groß«, sagt er. Die Reichweite, die Verfügbarkeit von Ladestationen, die Möglichkeit zu Hause zu laden und die Ladedauer seien Kriterien, die ein Autofahrer wissen möchte, sagte er.

Achim Pesch von Opel Buschmann berichtete, dass die Nachfrage nach SUV-Fahrzeugen ungebremst hoch sei. In die Zukunft blickend weckte er schon jetzt das Interesse an dem rein elektrischen Opel Corsa.

Der 15-jährige Sean bummelte mit Malek (13) ebenfalls über den Automarkt. »Bald werde ich 16 Jahre alt. Dann kann ich meinen Autoführerschein machen« sagte er. Grund genug für ihn, schon jetzt das passende Auto zu suchen. Für die Kinder wurde unter anderem eine Hüpfburg aufgebaut.

Gute Stimmung

Neben dem guten Besuch stellte Kottenbrink die gute Stimmung bei den Autohändlern heraus. Die seien »ebenfalls sehr zufrieden«. Selbst am Samstag, der in der Vergangenheit schon mal das Problemkind beim Automarkt gewesen war, verzeichneten die Organisatoren ein großes Interesse seitens der Besucher. Kottenbrink fügte an: »Von einer Krise in der Automobilbranche ist jedenfalls in Espelkamp keine Spur.«

Verkaufsoffen

Am Samstagmorgen wurde für den Aufbau des Marktes mit den etwa 300 Autos die Breslauer Straße gesperrt. Aber auch das sei weitgehend problemlos über die Bühne gegangen. Es habe zwar auch Autofahrer gegeben, die die Sperrung der Breslauer nicht beachtet hätten. Aber das war der einzige Wermutstropfen auf eine ansonsten »rundum gelungene Veranstaltung«, sagte Kerstin Kottenbrink.

Die Einzelhändler hatten am Sonntag verkaufsoffen. Auch dieses Angebot wurde rege genutzt.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6525743?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516048%2F
Behinderungen wegen bundesweiter Warnstreiks im Nahverkehr
Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) streiken vor einem BVG Betriebshof in der Stadt.
Nachrichten-Ticker