Junge Philippinin beendet ihr freiwilliges soziales Jahr an der Sekundaschule Ana sammelt viele positive Erfahrungen

Espelkamp (WB). Nach einer sehr abwechslungsreichen und spannenden Zeit hat Ana Inciong ihr freiwilliges soziales Jahr an der Birger-Forell-Sekundarschule beendet.

Ana Inciong (vorne, links) ist von der Sozialarbeiterin Angelika Eirich sowie von der Sekretärin Andrea Schäffer (stehend, von links) und de Schulleiterin Ursula Beinlich verabschiedet worden.
Ana Inciong (vorne, links) ist von der Sozialarbeiterin Angelika Eirich sowie von der Sekretärin Andrea Schäffer (stehend, von links) und de Schulleiterin Ursula Beinlich verabschiedet worden.

Tatkräftige Unterstützung

Die junge Frau von den Philippinen kam über die Vereinte Evangelische Mission an die Schule und wirkte ausschließlich dort als tatkräftige Unterstützung vieler Schülerinnen und Schüler.

Sie lernte die Kooperationspartner im Jugendzentrum Isy 7 und im Jugendcafé Real Life kennen – dabei insbesondere die Bereiche der Nachmittagsangebote. Über ihre sehr abwechslungsreiche Zeit resümierte sie an ihrem letzten Tag kurz vor den Osterferien.

Positive Erfahrungen

Mit den Kindern zu arbeiten und sich für die Schule einzusetzen habe ihr sehr viel Spaß gemacht. Sie habe, trotz manch anfänglicher Schwierigkeiten, viele positive Erfahrungen machen können. Die für sie wichtigste war, dass sie mit den Kindern und Jugendlichen immer sprechen konnte. »Ich fand das gut«, sagte sie voller Stolz. »Obwohl es anfangs Probleme mit der Sprache gab. Aber ich habe es geschafft, vieles immer besser zu verstehen.« Gefragt nach ihren spannendsten Momenten erzählte Ana, dass ihre Arbeit an der Schule jeden Tag neue und interessante Erlebnisse und Erfahrungen bereit hielt. Das betraf die Unterstützung im Unterricht genauso wie die Gestaltung eines Philippinentages oder den Englischunterricht im kleinen Kreis als spezielles Hilfsangebot für die Schüler.

»Das Wichtigste ist, Begabungen zu teilen«, hob sie hervor. Aber auch die Begegnung verschiedener Kulturen helfe dabei, den eigenen Horizont zu erweitern. Das gelte für sie als Erzieherin genauso wie für die Kinder und Jugendlichen.

Bachelor-Abschluss

Ana plant, in Kassel den Studiengang Soziale Arbeit mit Abschluss als Bachelor zu belegen. Der praktische Teil umfasst eine zweijährige Ausbildung als Erzieherin, gefolgt vom eigentlichen Fach Soziale Arbeit, das weitere zwei Jahre dauern wird. Doch zunächst wird Ana zurück in ihre Heimat gehen, um dann im September wieder zurück nach Deutschland zu kommen.

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