Lampionbaum in Espelkamp: Kooperation zwischen Schule und »Aufbau« Projekt wird wiederholt

Espelkamp (ni). Was verbinden Kinder der Birger-Forell-Sekundarschule mit dem Begriff »Heimat«? Wer genau hinschaut sieht, dass die Laternen an einem Baum auf dem Grünanger ganz individuell gestaltet sind. Die Schüler haben gemalt, was sie mit Heimat verbinden und herausgekommen sind ganz unterschiedliche Bilder.

Die Beteiligten sind von dem Lampionbaum auf dem Grünanger begeistert.
Die Beteiligten sind von dem Lampionbaum auf dem Grünanger begeistert. Foto: Michael Nichau

60 Laternen

Diese zieren jetzt – auf durchsichtiger Folie gedruckt – die 60 Laternen aus Acryl. Aufgehängt haben die Laternen die Gärtner der Aufbaugemeinschaft Espelkamp. »Das ist ein Leuchtturmprojekt, das wiederholt werden soll und das im kommenden Jahr auch ausgebaut werden wird«, erklärt Hans-Jörg Schmidt, Geschäftsführer der Aufbau. Gemeinsam mit dem Stadtmarketing ist die Idee verwirklicht worden.

»Es ist ein schönes Zwischenprojekt, aber wir arbeiten an der großen Beleuchtung des Angers«, sagte Schmidt. Die Stadt habe vor, den gesamten Anger mit Stromversorgungen zu versehen und auch zu beleuchten.

Lichtdesigner

»Dazu will man einen Lichtdesigner beauftragen, ein Konzept zu entwickeln. Unsere Aktion ist eigentlich nur für die Weihnachtszeit bestimmt«, bemerkte Schmidt. »Das weitere Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.«

In sehr kurzer Zeit haben es Aufbau und Birger-Forell-Schule geschafft, die Laternen anfertigen zu lassen: Unter Regie der Kunstlehrerin Anja Otte haben die Schüler seit Oktober Motive gemalt. Diese sind im November in Bielefeld gedruckt worden. Die Folien werden in die wiederverwertbaren Laternen eingeschoben, so dass 2018 andere Bilder die Laternen zieren werden.

Programm »Soziale Stadt«

»Vielfach wird in den Bildern, etwa von Flüchtlingskindern, deutlich, dass Heimat für sie nicht nur Espelkamp ist«, zeigte sich Schmidt beeindruckt von der Bandbreite der Motive. Der Lampionbaum ist finanziell mit Mitteln des Programms »Soziale Stadt« gefördert worden. »Es ist ein sehr persönliches Projekt und ich bin stolz, dass wir dies jetzt schon verwirklichen konnten«, sagte der Aufbau-Geschäftsführer.

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