Espelkamper Band Metachemie und die Rahden Baskets 69 nehmen Song auf »Es hat Mega-Spaß gemacht«

Espelkamp/Rahden (WB/fq). »Spürst du das auch?« Diese Frage wird künftig bei jedem Heimspiel der Rahden Baskets 96 musikalisch gestellt werden. Denn gemeinsam mit der Espelkamper Band Metachemie wurde die Hymne für den Erstligisten im Rollstuhlbasketball aufgenommen.

Viktor Wanitzek (Mitte) gibt den Takt und den Ton an und gleich darauf legen Spieler, Verantwortliche und Fans der Rahden Baskets los, um den Schlachtruf für die neue Hymne des Rollstuhl-Basketball-Bundesligisten aufzunehmen.
Viktor Wanitzek (Mitte) gibt den Takt und den Ton an und gleich darauf legen Spieler, Verantwortliche und Fans der Rahden Baskets los, um den Schlachtruf für die neue Hymne des Rollstuhl-Basketball-Bundesligisten aufzunehmen. Foto: Ingo Notz

Besonderer Gimmick

Ein ganz besonderer Gimmick wurde dafür noch von den Musikern erdacht. Sie schleppten nämlich kurzerhand ihr Aufnahmeequipment in die Rahdener Sporthalle. Und bevor dort die ersten Körbe geworfen wurden, durften die Basketballer ihr Gesangstalent unter Beweis stellen.

Denn sie sorgen in dem Rocksong für den Chor-Schlachtruf. Und der, so Viktor Wanitzek, Bassist von Metachemie, kam richtig gut. »Die Baskets haben um eine Hymne gebeten und wir haben einfach mal einen Song fertig gemacht.« Nachdem die Aufnahmen im Kasten waren, waren sich alle Beteiligten einig. »Sie fanden es alle richtig gut.«

Keine Mühen gescheut

Die Jungs von Metachemie haben keine Mühen gescheut und sind mit den Aufnahme-Geräten in die Sporthalle. »Es hat Mega-Spaß gemacht«, sagte Wanitzek. Er ist nicht nur Bassist der Band sondern auch Gründungsmitglied.

Metachemie gibt es nämlich eigentlich schon seit dem Jahr 2013. Allerdings fangen die fünf Musiker – neben Wanitzek sind dies in der jetzigen Besetzung Eric Filbrich (Sänger/Gitarrist), Dennis Gerzen (Rhythmus Gitarrist/Gesang), Eik Buschau (Drums) und Marco Deibele (Keyboards) – in diesem Jahr erst an, richtig durchzustarten.

Es gab nicht nur die Kollaboration mit den Baskets. Auch das Album »Liebe ist anders« wurde fertiggestellt. Daneben haben die Musiker ihr eigenes Label gegründet – »Illegal Brands«. Dort ist natürlich auch die neue Scheibe erschienen.

Musik-Kosmos

Die Musik von Metachemie sei unter anderem vom Rock beeinflusst, sagte Wanitzek. Doch gebe es auch viele Gothik-Elemente in den Stücken. Die Neigung zum Hard-Rock und zum Metal sei ebenfalls zu erkennen – ja sogar Pop-Einflüsse seien dabei.

Metachemie lässt also einen großen Musik-Kosmos auf sich wirken, um letztendlich all diese Einflüsse miteinander zu vermischen. Die Baskets-Hymne, so Viktor Wanitzek weiter, sei aber melodisch ausgefallen und im Rock-Bereich anzusiedeln.

Mit der Hymne und dem neuen Album soll jetzt der Anfang gemacht werden. Metachemie haben nämlich viel vor. »Wir möchten 2019 ein neues Album herausbringen – am besten in einer hohen Auflage.« Denn die Band will Aufmerksamkeit im Musikbusiness herstellen.

Festival-Vorbereitungen

Die Pläne für das kommende Jahr laufen sowieso bereits auf Hochtouren. Gerne, so Wanitzek, würden er und seine Bandkollegen ein Festival ausrichten. Hierfür sind die ersten Vorbereitungen bereits in Arbeit. Darüber hinaus hat sich Metachemie nun ein eigenes Tonstudio in Wagenfeld aufgebaut und tüftelt dort an dem Sound für die künftigen Songs.

Die Zusammenarbeit mit den Baskets jedenfalls sei für beide Seiten ein Gewinn, sagte Wanitzek, für den die Kooperation im Sportbereich nichts Neues ist. Denn er hat auch schon Musik für den Box-Weltmeister Christian Pawlak geschrieben.

Homepage-Post

Die Aufnahme mit den Baskets wird den Metachemie-Musikern bestimmt noch länger im Gedächtnis bleiben. Auf ihrer Homepage posteten sie nach der Aktion: »Ein dickes fettes Dankeschön an alle Basketianer.« Ab Dezember soll der Song »Spürst du das auch?« fertiggestellt sein. Wer mehr über die Espelkamper Band und ihre Zukunfts-Pläne erfahren oder einfach mal in die Musik reinhören möchte, findet Metachemie im Internet unter

www.metachemie.de

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