»Weihnachtsleuchten überall« in Espelkamp mit tollen Effekten Spektakuläre Projektion am Schloss

Espelkamp (WB). Santa Claus heißt der Weihnachtsmann in den USA. Und der wird jährlich vor allem von den Kindern sehnsüchtig erwartet. Aber wann bringt »Santa« eigentlich die Geschenke?

Von Felix Quebbemann
Sie bringen Schloss Benkhausen am ersten Adventswochenende zum Leuchten: Mike Möller (LSM), Erika Pott (Chorgemeinschaft Isenstedt-Frotheim), Sascha Wömpener (Deutsches Automatenmuseum), Sylvia Blaha (Merkur Immobilien) Margret Langer (Chorgemeinschaft Isenstedt-Frotheim), Angelika Gauselmann, Armin Gauselmann und Larissa Mattlage (Schlossleitung)
Sie bringen Schloss Benkhausen am ersten Adventswochenende zum Leuchten: Mike Möller (LSM), Erika Pott (Chorgemeinschaft Isenstedt-Frotheim), Sascha Wömpener (Deutsches Automatenmuseum), Sylvia Blaha (Merkur Immobilien) Margret Langer (Chorgemeinschaft Isenstedt-Frotheim), Angelika Gauselmann, Armin Gauselmann und Larissa Mattlage (Schlossleitung) Foto: Felix Quebbemann

Einzigartige visuelle Effekte

Wer das wissen will, und auch noch erfahren möchte, warum die Italiener auf die Hexe Befana warten, der sollte vom 1. bis 3. Dezember das Schloss Benkhausen besuchen. Dort werden diese Fragen mit einer spektakulären Diashow, die auf einzigartige visuelle Effekte und ein spektakuläres Audio-Erlebnis setzt, beantwortet. Unter dem Titel »Weihnachtsleuchten überall« läuft die Veranstaltung, die seit dem Frühjahr dieses Jahres geplant wird.

Ein mehrköpfiges Projektteam, zu dem neben Larissa Mattlage, Leiterin des Schlosses Benkhausen, auch Sylvia Blaha aus dem Geschäftsbereich Merkur Immobilien der Gauselmann Gruppe, Angelika Gauselmann sowie die Stemweder Firma LSM gehören, haben das Konzept erarbeitet.

Da es in diesem Jahr kein »Winterliches Schlossvergnügen« gibt, weil der 4. Advent auf den Heiligen Abend fällt, haben sich die Organisatoren überlegt, wie man stattdessen die Menschen im Mühlenkreis auf Weihnachten einstimmen kann.

Skyline von New York

Beim Weihnachtsleuchten wird nicht nur der Schloss-Innenhof mit verschiedenen Lichtkonzepten in weihnachtliche Stimmung versetzt. Das Schloss selbst wird die größte Lichtequelle sein. Denn seine Front dient als Leinwand für verschiedene Projektionen, die zeigen sollen, wie überall auf der Welt Weihnachten gefeiert wird. »Wir wollen nicht nur beleuchten, wir wollen etwas mehr«, sagte Blaha bei der Vorstellung der Show-Idee.

Ab 17 Uhr soll stündlich eine etwa 15-minütige Projektion auf die Fassade des Schlosses gebracht werden. Dabei wird sich das Schloss unter anderem in die Skyline von New York verwandeln. Um dies überhaupt umsetzen zu können, haben sich die Verantwortlichen der Gauselmann Gruppe mit der Firma LSM in Verbindung gesetzt. Die sorgt mit leistungsstarken Projektoren für die gelungene Illumination. »Darüber hinaus ist jeder Ton, den Sie hören, exklusiv für das Weihnachtsleuchten erstellt worden«, erläuterte Mike Möller, Geschäftsführer von LSM, bei der Vorstellung der Veranstaltung auf Schloss Benkhausen.

Die Fassade als Leinwand

Die Fassade des Schlosses dient quasi als Leinwand. Dies gelingt, indem sowohl die Fenster wie auch die große Eingangstür mit einer speziellen Folie abgeklebt werden. So verschwinden die eigentlichen Fenster des Schlosses. Es werden aber plötzlich Fenster anderer Gebäude und Gemäuer auf die Fassade projiziert. Die bietet mit einer Projektionsfläche von 250 Quadratmetern die wohl spektakulärste Leinwand in ganz Ostwestfalen.

An den drei Veranstaltungstagen 1. bis 3. Dezember sollen jeweils zur vollen Stunde – täglich bis 22 Uhr – die Projektionen erscheinen. Nach 15 Minuten haben die Besucher Zeit, das Drumherum im Schlosshof zu genießen.

Kinderrallye

Es werden Essensstände aufgebaut – unter anderem ein Food-Truck. Die Zeit bis zur nächsten Illumination wird mit Auftritten verschiedener Chöre – zum Beispiel Bines Tonleiterspatzen, der Kantorei, der Chorgemeinschaft Isenstedt-Frotheim oder dem Freestyle Chor – verkürzt. Es wird eine Kinderrallye geben mit Fragen rund um das Schloss. »Dabei werden die Kinder auch eine Kleinigkeit als Geschenk erhalten und sollen noch was lernen«, erläuterte Blaha. Zudem öffnet das Automatenmuseum seine Ausstellung an den drei Weihnachtsleuchten-Tagen zum ermäßigten Preis.

Der Eintritt zum »Weihnachtsleuchten« beträgt fünf Euro pro Person und Tag. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt. Karten gibt es ab sofort im Schulungszentrum des Schlosses, in der Bücherstube Lübbecke und in der Buchhandlung Lienstädt & Schürmann, Breslauer Straße.

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