22. Country-Summer-Night im Dreimädelhaus in Espelkamp »Line-Dance ist Jogging für das Gehirn«

Isenstedt (WB/ko). Der Line-Dance hat seine eigene Faszination. Und er ist ein Tanz, der auch Gäste dazu animiert, mitzumachen.

Die Frauen des Country Clubs Isenstedt hatten alle Hände voll zu tun am Kuchenstand. Insgesamt 53 Torten und Kuchen sind im Vorfeld zubereitet worden. Der Andrang der Besucher war sehr groß.
Die Frauen des Country Clubs Isenstedt hatten alle Hände voll zu tun am Kuchenstand. Insgesamt 53 Torten und Kuchen sind im Vorfeld zubereitet worden. Der Andrang der Besucher war sehr groß. Foto: Andreas Kokemoor

Western-Boom

Und so war es auch bei der 22. Country-Summer-Night des Country Clubs Isenstedt. Die Tanzfläche auf dem Parkplatz am Dreimädelhaus ist am Samstag fast ständig voll gewesen. Hacke, Spitze, Ferse, Drehen, Klatschen – die typische Kombination beim Line-Dance ließ so manches Tanzbein am Samstag kaum zur Ruhe kommen.

Manuel Bollmeier, Vorsitzender des Country-Clubs, rechnete mit 800 bis vielleicht sogar 1000 Besuchern. Und die sollten es auch über den Tag gewesen sein. Der Western-Boom kennt in Isenstedt jedenfalls noch keine Grenzen. Cowboyhüte und Westernstiefel, Westernhemden und Poloshirts mit dem Vereinsnamen des Line-Dance-Clubs bestimmten das Bild auf dem Gelände.

Gastvereine

Noch am Samstagmorgen beim Aufbau sind die Isenstedter nass geworden. Doch das störte echte Western-Fans nicht. Die stellvertretende Vereins-Vorsitzende Barbara Nobbe sagte, dass einige Line-Dance-Clubs sich sogar aus Dortmund und Bremen angemeldet hätten – schätzungsweise 20 Gastvereine waren anwesend. Sie seien eben wie eine große Familie. »Line Dance ist Bewegung und Spaß nach Musik und so etwas wie Jogging für das Gehirn – ein weiteres Merkmal ist, dass Line Dancer keinen Partner brauchen«, sagte eine Besucherin.

Der Eröffnungstanz auf dem zu den Seiten offen gehaltenen aber überdachten Holzfußboden gehörte den Modern Line Dancern des Country Clubs Isenstedt unter der Leitung von Manfred Coors. Peter Horstmann erläuterte, dass jedes Lied seine eigene Choreografie hat. Gezeigt wurden an diesem Tag etwa 100 verschiedene Choreografien. Besonders groß war das Interesse am Tanzen, als Sonny B. bis nach Mitternacht auf seiner Gitarre spielte und sang.

Tolle Atmosphäre

Unter den Pagodenzelten fanden sich viele interessierte Gäste ein, die die tolle Atmosphäre im »Dreimädelhaus-Saloon« genossen. Die Frauen des Country Clubs mit seinen 50 Mitgliedern hatten 53 Torten gebacken. Steaks und Würstchen servierte das Gasthaus Peper. Des Weiteren gab es Bier und Cocktails.

Anita Wildemann-Meyer bot Hüte, Gürtel, Hemden und Stiefel der Mitglieder zum Verkauf an. Nadine Streeß, Inhaberin von Holys Western-Store aus Hameln, war auch vor Ort und sagte: »Hier ist es immer wieder schön.«

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