Spatenstich: Aufbaugemeinschaft investiert 13 Millionen Euro für 58 Wohnungen Bauboom in der Stadt

Espelkamp (WB). Ein Investitionsvolumen von 13 Millionen Euro und eine neu entstehende Wohnfläche von insgesamt 5307 Quadratmetern – die Zahlen des neuen Bauprojekts der Aufbaugemeinschaft in der Ostlandstraße sprechen eine deutliche Sprache.

Von Felix Quebbemann
Sie haben den Spatenstich für das neue Großprojekt der Aufbaugemeinschaft gesetzt: Bürgermeister Heinrich Vieker (von links), Hans-Jörg Schmidt (Aufbau), Dirk Niemann (Firma August Niemann Minden), Polier Dietrich Wiese, Aufbau-Architekt Andreas Durczok, Eckhardt Schneegans (Statiker) und Uwe Stark (Bauleiter der Aufbaugemeinschaft).
Sie haben den Spatenstich für das neue Großprojekt der Aufbaugemeinschaft gesetzt: Bürgermeister Heinrich Vieker (von links), Hans-Jörg Schmidt (Aufbau), Dirk Niemann (Firma August Niemann Minden), Polier Dietrich Wiese, Aufbau-Architekt Andreas Durczok, Eckhardt Schneegans (Statiker) und Uwe Stark (Bauleiter der Aufbaugemeinschaft). Foto: Felix Quebbemann

58 Eigentumswohnungen

Hans-Jörg Schmidt, Geschäftsführer der Aufbau, erklärte gestern Vormittag beim Spatenstich für die insgesamt 58 neuen Eigentumswohnungen. »Es ist aus Sicht der Aufbau eines der größten Wohnprojekte, die wir in den vergangenen 20 bis 25 Jahren angestoßen haben.«

In Anwesenheit einiger künftiger Bewohner, von Vertretern der ausführenden Bauunternehmen und der Stadt sowie einiger Ratsmitglieder erklärte Schmidt, dass zunächst vier Eigentumswohnanlagen errichtet werden. Sie stehen direkt vor dem Hotel Mittwald und in unmittelbarer Nachbarschaft des Geländes der ehemaligen Ostlandschule. Mit der Fertigstellung der Gebäude rechnet die Aufbau Anfang des Jahres 2019.

Gutes Zeichen

In der Gesamtbetrachtung machte Schmidt eine sehr positive Entwicklung in Espelkamp aus. Es gebe in der Stadt derzeit viele große Bau- und Investitionsprojekte. Schmidt nannte unter anderem das neue Logistikzentrum der Firma Harting. »Wirtschaftlich, kulturell und im Wohnbereich wird überall investiert. Das ist ein gutes Zeichen für die Aufbau und die Stadt Espelkamp.

Mit Blick auf das aktuelle Projekt in der Ostlandstraße fügte Schmidt an, dass bereits 60 Prozent aller Wohnungen verkauft seien, »obwohl wir noch gar keine Werbung dafür gemacht haben«. Er bezeichnete das Projekt als ein »sehr schönes« und dankte allen, die dies ermöglicht hätten.

Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten entschuldigte sich Schmidt bei den Anliegern der Baustelle für den künftigen Lärm, der durch den Bau entstehen wird. »Es ist eine lange Zeit der Vorbereitung gewesen und es wird eine kurze Zeit der Qual«, sagte Schmidt zu den anwesenden Anliegern. Doch am Ende lohne es sich, versprach er.

Großbaustellen

Bürgermeister Heinrich Vieker erklärte im Anschluss, dass lange Zeit auf diesen Moment hingearbeitet worden sei. Die Stadt erfahre derzeit einen Bauboom, wenn man sich die Großbaustellen anschaue. In seiner ersten Amtszeit von 1999 bis 2004 habe es lediglich mit dem Hexenhaus eine größere Baustelle gegeben. Dies sei einerseits schön zu sehen. Aber es mache einem auch ein wenig Angst. »Angst, dass wir nicht genügend Fachleute bekommen und Angst, dass die Preise durch die Decke gehen.« Er aber freue sich, dass es bald mitten der Stadt ein neues tolles Wohngebiet gebe. »Das ist ein wichtiger Schritt.« Die Partnerschaft mit der Aufbaugemeinschaft wird dadurch weiter gepflegt, erklärte der Bürgermeister und er hofft, dass die neuen Nachbarn eine tolle Gemeinschaft bilden würden.

Tiefgarage

Aufbau-Architekt Andreas Durczok hat die Anlage mit einer Wohnfläche von insgesamt 5307 Quadratmetern entworfen. Es wird zu den vier Wohnanlagen auch eine Tiefgarage mit insgesamt 61 Stellplätzen gebaut. Die Häuser und die Tiefgarage besitzen getrennte, unabhängige Grundstücke und werden baurechtlich als gesonderte Bauvorhaben betrachtet. Die Zu- und Ausfahrt bei der Garage erfolgt mit Hilfe einer zweispurigen Rampe, die im Bereich des Baltenweges beginnt und vollständig überdacht ist. Die vier neuen Wohnanlagen grenzen im Westen direkt an die Gubener Straße und im Norden an den Baltenweg.

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