Mobiliar könnte im Sommer 2022 ausgetauscht werden – Erforderliche Vorüberlegungen in Bad Oeynhausen stehen aus
Neue Bestuhlung fürs Theater im Park?

Bad Oeynhausen -

Im Hinblick auf das Theater im Park hat sich Dirk Henschel, Leiter Eigenbetrieb Staatsbad, ein wichtiges Etappenziel gesetzt: Er spricht sich dafür aus, in nächster Zeit die gesamte Bestuhlung sowohl im Parterre als auch auf den Rängen zu ersetzen.

Montag, 11.01.2021, 05:32 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 05:40 Uhr
Die Bestuhlung im Theater im Park ist in die Jahre gekommen. Deshalb soll sie ausgetauscht werden. Foto: Malte Samtenschnieder

Im Rahmen der Gebäudesanierung vor 15 Jahren sei die Bestuhlung zuletzt erneuert worden. Seit dem hat das Theater im Park laut Dirk Henschel einen positiven Weg beschritten. Angesichts des großen Besucherinteresses werde das Mobiliar stark beansprucht.

Der Betriebsleiter: „Wir bekommen zunehmend Probleme, den Standard zu halten, weil es immer schwieriger wird, Ersatzteile zu bekommen.“ Und nicht nur die Bestuhlung sei erneuerungsbedürftig: Das Gleiche gelte auch für die Teppichböden.

In jüngster Vergangenheit hätten sich die Instandsetzungsmaßnahmen auf das Foyer konzentriert. „2019 wurden die Sanitäranlagen erneuert. 2020 folgten die Garderobentresen. Außerdem wurde im Eingangsbereich ein Torluftschleier installiert“, sagt Dirk Henschel. Für dieses Jahr sei die Erneuerung des Bartresens fest vorgesehen.

In puncto Bühnentechnik ist das Theater im Park nach Angaben des Betriebsleiters auch auf dem aktuellen Stand. Einen Rundumschlag in den Jahren 2008/2009 habe sich der Eigenbetrieb Staatsbad rund zwei Millionen Euro kosten lassen.

Bevor die Bestuhlung ausgetauscht werden kann, sind laut Dirk Henschel einige Vorüberlegungen nötig: „Wir müssen zum Beispiel prüfen, ob auch der Fußboden unter den rund 500 Sitzen erneuert werden muss.“ Die Entscheidung über ein Farbkonzept (Wieder „theaterrot“ oder etwas anderes?) stehe ebenfalls noch aus.

Derzeit coronabedingt geltende Hygiene- und Abstandsregeln spielen nach Angaben des Betriebsleiters keine Rolle bei den Überlegungen für die langfristige Bestuhlung des Theaters. Dirk Henschel: „Wir gehen davon aus, dass die Corona-Krise eine Sondersituation ist und dass wir langfristig wieder 500 Besucher im Theater begrüßen können.“ Einer Veränderung der Anzahl der Sitzplätze – beispielsweise zugunsten größer Abstände zwischen den Reihen – ständen Denkmalschutzauflagen entgegen.

Spielraum gibt es nach Angaben des Betriebsleiters bei der Auswahl der Besuchersessel – sowohl im Hinblick auf die Polsterung als auch auf die Art der Rückenlehne. Nach entsprechender Vorbereitung wäre es laut Dirk Henschel möglich, die Bestuhlung in der veranstaltungsfreien Zeit im Sommer 2022 auszutauschen.

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