Im Krankenhaus Bad Oeynhausen erblickt das kleine Mädchen aus Hüllhorst am 2. Januar das Licht der Welt
Emily Diring ist das erste Baby 2021

Bad Oeynhausen/Hüllhorst -

Emily Diring heißt das erste Baby in diesem Jahr, das im Krankenhaus Bad Oeynhausen geboren wurde. Es ist aber kein Neujahrsbaby: Mit sechs Tagen Verspätung kam die Kleine am 2. Januar zur Welt.

Sonntag, 03.01.2021, 16:32 Uhr
Galina und Albert Diring sind stolze Eltern. Die Geburt ihres zweiten Kindes Emily im Krankenhaus Bad Oeynhausen verlief ohne Probleme. Auch dabei waren Hebamme Tasja Drüge (von links), Oberarzt Dr. Frank Jonas und Schülerin Jana Schaper. Foto: Kristin Wennemacher

Am Samstag gegen 14 Uhr fuhren die Eltern Galina (26) und Albert Diring (28) aus Hüllhorst ins Bad Oeynhausener Krankenhaus. Um 18.56 Uhr war es dann so weit: Mit einer Größe von 59 Zentimetern und einem Gewicht von 4300 Gramm erblickte das Mädchen das Licht der Welt. Ihr Kopfumfang beträgt 36 Zentimeter.

Die Geburt sollte ursprünglich in Minden stattfinden, berichten der Berufskraftfahrer und die Reinigungskraft. Denn dort wurde im Jahr 2013 bereits ihre erste Tochter Evelina geboren. „Wir sind aber auch hier sehr zufrieden“, sagt die 26-Jährige.

Keine Komplikationen

Sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt verliefen ohne Probleme. Der Mutter ging es sogar so gut, dass sie die sechs Tage Verspätung mit Putzen verbrachte: „Ich hatte wirklich Langeweile“, lacht sie.

„Die Geburt verlief so, wie man sie sich wünscht“, erzählt Hebamme Tasja Drüge. Es gab keinerlei Komplikationen. Auch die Schülerin Jana Schaper, die zum ersten Mal bei der Entbindung eines „Neujahrsbabys“ dabei war, fand: „Das war eine sehr schöne Geburt.“

Immer mehr Geburten

An Silvester wurden im Krankenhaus zwei Kinder zur Welt gebracht. Diese erhöhten die Zahl der Geburten im Jahr 2020 auf 658 (2019: 633) . „So lange wie ich hier bin, gab es nie so viele Geburten“, betont Oberarzt Dr. Frank Jonas.

Das Corona-Virus beeinträchtige die Arbeit in der Frauenklinik kaum, meint der Oberarzt. Der größte Unterschied sei das häufige Abstreichen des Personals und das Gelten einer Maskenpflicht. Dabei muss die Mutter während der Geburt keine Maske tragen. Allerdings muss sie einen Corona-Schnell- und den PCR-Test machen. Ist das Testergebnis der Mutter positiv, muss das Personal besondere Kleidung zum Schutz tragen.

Der Vater darf bei der Geburt anwesend sein, aber nur dann, wenn das Testergebnis negativ ausfällt. „Bei uns war der Vater immer dabei“, sagt Dr. Frank Jonas.

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