Digitaler Kulturadventskalender: virtuelles After-Show-Treffen – Planung für Neuauflage beginnt
13000 Euro eingespielt

Bad Oeynhausen -

Der in der Pandemie als digitales Forum gestaltete Kulturadventskalender (diese Zeitung berichtete täglich) wartet mit einem tollen Ergebnis für die beteiligten Künstler auf: Es wurden 13.000 Euro eingespielt, die nun an sie weitergegeben werden. Das hat Sonja O‘ Reilly für das Organisationsteam von #SheDoesFuture mitgeteilt.

Freitag, 01.01.2021, 16:53 Uhr aktualisiert: 01.01.2021, 16:56 Uhr
Rückblick: Das Staatsbad-Orchester unter Leitung von Denise Gruber mit Stadtführer Christian Barnbeck und Handstand-Artist Sven Böker bei der Aufnahmefür den Kulturadventskalender.

 

Am 29. Dezember fand das virtuelle After-Show-Treffen der Mitwirkenden statt. Via Zoom wurde sich noch einmal über das Event ausgetauscht, Feedback, Ideen und Verbesserungsvorschläge für das nächste Mal zusammengestellt. Fazit für Sonja O‘ Reilly: „Es ist trotz des digitalen Formats eine tolle Gemeinschaftschaft entstanden und alle Beteiligten wären 2021 wieder bei einer Veranstaltung dabei.“ Ziel sei es, wenn möglich, dies mit Publikum durchzuführen.

Aus dem Event hat sich laut Organisatorin Sonja O´Reilly noch eine weitere Idee entwickelt: „Wir werden hier eine digitale Kulturbühne entwickeln, wo jederzeit Auftritte, Präsentationen oder Veranstaltungen digital gefilmt und übertragen werden können.“ Damit wäre die Bühne „hybrid“ nutzbar – mit und ohne Zuschauer. Begeistert ist das Organisationsteam mit den Städten Löhne und Bad Oeynhausen vom Erfolg beim Ticketverkauf und damit der Hilfe für die Künstler. Manche Firmen haben den Kalender als Kundengeschenk verschenkt. Besonders beliebt war die Flatrate, welche als meiste gebucht wurde. Oft wurden auch Gutscheine gebucht, um sie weiter zu verschenken. Auch habe es explizit Spenden gegeben, um sie an die Künstler weiterzugeben.

Der Einzel-Act mit dem höchsten Ticketverkauf war das Staatsbad Orchester zusammen mit Sven Böker und Christian Barnbeck. Ausdrücklich wies Leiterin Denise Gruber darauf hin, dass die Einnahmen aus der Vorstellung an die beiden beteiligten Künstler weitergegeben werden, da diese ihren Lebensunterhalt damit verdienen.

Insgesamt hat sich laut der Organisatoren eine große Solidarität zwischen den Künstlern gezeigt. „Wir sind wirklich bewegt vom positiven Feedback und der Resonanz“, sagt Sonja O´Reilly. „Es zeigt, dass man es schaffen kann, gemeinsam etwas Neues auf die Beine zu stellen und, dass Kunst und Kultur eine große Bedeutung in der Bevölkerung haben.“ Manche Menschen hätten sich nur dafür mit der Technik beschäftigt, zum ersten Mal einen Online-Account eingerichtet, um dabei sein zu können. Das Team geht nun in die Planung für dieses Jahr.

Sehr gut sei die Zusammenarbeit mit allen Kooperationspartnern gewesen. Hierzu zählten die Städte Bad Oeynhausen und Löhne, die Filmproduktion Motion and Film von Marcel Vogelsang aus Hüllhorst, Jan Schmale von der Ideenschmiede Jot.Es, die Agentur Blickpuls, das Kleine Theater Rehme, Michael Gronau für die Bühnenausstattung sowie das Team von #SheDoesFuture. Unterstützt wurde die Veranstaltung von den Sponsoren Inner Wheel Club Bad Oeynhausen-Minden, Marie Luise Beckmann Stiftung, Fennel Stiftung, Stadtwerke Löhne und Stadt Bad Oeynhausen.

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