Neue Übergänge an Weserstrombrücke weisen nach zwei Wochen schon wieder Mängel auf
A2-Baustelle verzögert sich

Bad Oeynhausen/Porta Westfalica -

Für Ende Dezember ist die Freigabe der Baustelle an der Weserstrom- und Weserflutbrücke der A2 geplant gewesen. Nun wird sie wohl noch bis Ende März für Stop-and-go-Verkehr über die Brückenbauwerke sorgen.

Freitag, 04.12.2020, 03:35 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 03:40 Uhr
An der Weserstrom- und Weserflutbrücke der A2 sind in der Vergangenheit immer wieder Mängel aufgetreten. Langfristig ist ein Neubau geplant. Dieser kann nach Einschätzung des Landesbetriebes NRW aber wohl erst in zehn bis 15 Jahren kommen. Foto: Malte Samtenschnieder/Archiv

Der Grund sind Mängel an den neuen Fahrbahnübergängen der Weserstrombrücke in Fahrtrichtung Hannover, die erst vor zwei Wochen eingesetzt worden sind.

„Bei einer Überprüfung in der vergangenen Woche mussten wir die Mängel an zwei neuen Polyflex-Übergängen feststellen“, sagt Ariaz Tabrizi, Projektverantwortlicher des Landesbetriebes Straßen NRW. Zudem habe poröser Beton bei den Bauwerken den Einbau der Übergänge verzögert.

„Der Zusammenschluss der beiden Brückenbauwerke ist eine reine Fehlkonstruktion“, sagt der Projektverantwortliche. Pläne für einen Neubau seien bereits angestoßen. Doch dem Landesbetrieb fehle das Personal, sodass ein Neubau wohl erst in zehn bis 15 Jahren realistisch sei.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden die Übergänge immer wieder provisorisch erneuert. Nach Ausführung der aktuellen Arbeiten hofft der Landesbetrieb eine Lösung bis zum Neubau gefunden zu haben. Die bituminösen Übergänge werden derzeit durch Stahl- und sogenannte Polyflex-Übergänge ersetzt. Insgesamt zwölf Übergänge werden derzeit erneuert. An zwei neuen Übergängen sind nun die Mängel aufgetreten. „Diese werden in den kommenden Wochen beseitigt“, sagt Ariaz Tabrizi.

Mit der Verlängerung der Baustelle müssen auch die Vlothoer Pendler aus und in Fahrtrichtung Hannover weiterhin die derzeit ausgeschilderte Umleitung in Kauf nehmen. „Die Anschlüsse können wir voraussichtlich erst mit Ende aller Arbeiten wieder freigeben“, sagt Ariaz Tabrizi.

Zudem muss der Landesbetrieb Straßen NRW bei der derzeitigen Überfahrt eine neue Entwässerungsrinne einbauen. Da sonst laut Ariaz Tabrizi in Höhe der Abfahrt zur A30 Aquaplaning in Richtung Dortmund droht.

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