Stadt Bad Oeynhausen zur Corona-Lage an der Gesamtschule: keine weiteren Maßnahmen
„Begrenztes Infektionsgeschehen“

Bad Oeynhausen (WB/mcs) -

Warum das Corona-Geschehen an der Europaschule, der Oeynhausener Gesamtschule, keine unmittelbaren Folgen für das weitere Stadtgebiet hat, erklärte Stadtsprecher Volker Müller-Ulrich im Gespräch mit dieser Zeitung.

Donnerstag, 03.12.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 09:48 Uhr
Derzeit sieht die Stadt Bad Oeynhausen keinen Grund dafür, die Maskenpflicht auf die Fußgängerzone auszuweiten. Foto: Malte Samtenschnieder

 

„Der Inzidenzwert für Bad Oeynhausen liegt aktuell bei 195“, erläuterte Volker Müller-Ulrich am Mittwoch. Nach der Coronaschutzverordnung seien zusätzliche Schutzmaßnahmen möglich, wenn der Inzidenzwert auf über 200 steige – allerdings auf Kreisebene. Hier lag der Inzidenzwert am Mittwoch bei 169,5.

„Diese zusätzlichen Maßnahmen wären dann im Einvernehmen zwischen dem Kreis und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu treffen“, sagte der Stadtsprecher. Konkrete Vorgaben für lokale Inzidenzen einzelner Städte oder Gemeinden gebe es nicht. Volker Müller-Ulrich: „Dazu sind wir aber im Austausch mit dem Kreis Minden-Lübbecke. Und sollten Maßnahmen sinnvoll sein, tauschen wir uns selbstverständlich mit dem Kreis aus.“

Wie konkrete Maßnahmen aussehen könnten, sei nicht in der Coronaschutzverordnung festgelegt, sondern müsse sich lageabhängig ergeben. „Bezogen auf das bisher lokal begrenze Infektionsgeschehen an der Europaschule hat das Gesundheitsamt mit der Quarantäne zweier Jahrgangsstufen hier lageabhängig erforderliche Maßnahmen getroffen“, sagte Volker Müller-Ulrich.

Die Einhaltung dieser Maßnahmen werde in den nächsten Tagen bei allen betroffenen Schülern durch den Außendienst des Bereichs Sicherheit und Ordnung kontrolliert. Zu den bisher getroffenen Maßnahmen an der Schule und gegebenenfalls weiteren Maßnahmen tauschten sich der zuständige Beigeordnete und die Schulleitung regelmäßig aus.

Aus dem lokal auf die Europaschule begrenzten Infektionsgeschehen wolle man zum jetzigen Zeitpunkt keine generelle Maskenpflicht für die Innenstadt ableiten. Der Bereich Sicherheit und Ordnung behalte die Lage auch nach Rücksprache mit dem Krisenstab des Kreises aber im Blick.

Volker Müller-Ulrich: „Sollte es am kommenden Wochenende zu einem erhöhten Besucherzustrom in die Innenstadt kommen, werden wir das weitere Vorgehen zu einer Maskenpflicht in der Innenstadt in Absprache mit dem Krisenstab des Kreises und den anderen Kommunen erörtern.“

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