Staatsbad will Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr in Bad Oeynhausen durchführen
Planungen für „Budenzauber“ trotz Corona

Bad Oeynhausen (WB). Trotz steigender Corona-Zahlen verbreitet Beate Krämer Zuversicht: „Wenn die Situation in etwa so bleibt, wie sie jetzt ist, wird es auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in Bad Oeynhausen geben.“

Freitag, 09.10.2020, 06:00 Uhr
Wenn es 2020 einen Weihnachtsmarkt in Bad Oeynhausen geben sollte, wird sich das Konzept coronabedingt stark von den Konzepten der Vorjahre unterscheiden. Foto: Verena N./pixelio.de

Zu den Details hüllt sich die Staatsbad-Geschäftsführerin allerdings noch in Schweigen. „In den nächsten zwei Wochen stehen zu diesem Thema diverse Gespräche an. Ich hoffe, dass ich nach den Herbstferien Konkreteres mitteilen kann“, sagte Beate Krämer auf Anfrage dieser Zeitung.

Zumindest die wichtigste Zutat für den geplanten Weihnachtsmarkt lässt sich die Staatsbad-Geschäftsführerin aber bereits entlocken. „Wir brauchen viel Fläche für das geplante Konzept“, sagte Beate Krämer. Deshalb sollten außer der Innenstadt diesmal auch Teile des Kurparks mit einbezogen werden. Für beide Bereiche sei ein verbindendes Beleuchtungskonzept in Vorbereitung.

Zusätzliche Fläche für Gastronomie

Die zusätzliche Fläche werde vor allem für Gastronomieangebote benötigt. „Es wird sicherlich auch wieder To-Go-Angebote wie ‚Popcorn auf die Hand‘ geben“, sagte Beate Krämer. Die Änderungen bezögen sich vielmehr auf sonstige Essens- und Getränkebuden. So müssten etwa für Glühweinstände Aufenthaltsbereiche mit Sitzplätzen geschaffen werden, in denen die Nachverfolgbarkeit aller Gäste gewährleistet ist.

Das geplante Konzept für den Weihnachtsmarkt sei mit den Plänen für den Herbst- und Bauernmarkt, der vor wenigen Tagen abgesagt werden musste, nicht zu vergleichen. „Der Herbst- und Bauernmarkt hätte auf einem eingegrenzten Gebiet Raum für 450 Besucher geboten. Zu Problemen wäre es aber bei der An- und Abreise der Gäste gekommen. Hier hätten unter Umständen tausende Gäste gleichzeitig gewartet“, sagte Beate Krämer. Das habe zur Absage der Veranstaltung geführt.

Anders sei die Situation beim geplanten Weihnachtsmarkt. Hier solle sich das Geschehen auf eine nicht begrenzte Fläche in der Innenstadt und im Kurpark verteilen. Sich stauende Besucher zu den Stoßzeiten ließen sich dadurch vermeiden. Beate Krämer: „Unser Hauptziel muss es ja auch sein, dass sich die Besucher bei uns wohl und sicher fühlen.“

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7623413?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516044%2F
Polizei: Gebäude des Robert Koch-Instituts angegriffen
Eine zerbrochene Fensterscheibe und Rußspuren am Gebäude des Robert Koch-Instituts in der General-Pape-Straße im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
Nachrichten-Ticker