Auch nach der Abdichtung von Rissen an Verbindungsrohr Problem nicht gelöst
Jordansprudel: weiterhin Wasserverlust

Bad Oeynhausen (WB). Das Problem mit ungewollt abfließendem Wasser aus dem Jordansprudel ist noch nicht abschließend gelöst. Das hat Dirk Henschel, Leiter des Eigenbetriebes Staatsbad, am Freitag auf Anfrage geklärt. Er hatte gehofft, das mit der Abdichtung von Rissen in einem Verbindungsrohr im Bassin des Jordansprudels der massive Wasserverlust, der erstmals im April beim Befüllen der Anlage mit Werrewasser aufgefallen war, behoben ist.

Samstag, 05.09.2020, 15:45 Uhr aktualisiert: 05.09.2020, 15:48 Uhr
Der Jordansprudel in Bad Oeynhausen. Auch nach dem Abdichten von Rissen an einem Verbindungsrohr ist der Wasserverlust noch nicht behoben. Foto: Malte Samtenschnieder

Verlust „nicht unerheblich“

„Nicht unerheblich“: Mit diesen Worten bewertete er den nun doch weiter andauernden Wasserverlust, der sich nach der jüngsten Befüllung der Anlage gezeigt hatte. Auf eine genaue Menge legte er sich nicht fest. Vom Freitag 12 Uhr an sollte der Jordansprudel dennoch zunächst in Betrieb gehen. Dieser ist zunächst aber befristet, bis vom Samstag der nächsten Woche an eine Sicherheitsprüfung am Sielwehr erfolgt und damit ohnehin über das Leitungsnetz nicht genug Werrewasser für den Betrieb des Jordansprudels zur Verfügung stehen würde.

Weitere Untersuchungen

In einem nächsten Schritt soll nun versucht werden, den anhaltenden Wasserverlust zu ergründen. Die anstehende Absenkung des Sielwehres mit der Sicherheitsprüfung setzt diesem Vorhaben jedoch personelle Grenzen, da zwei Mitarbeiter des Staatsbades in die Arbeiten zur Absenkung eingebunden sind. Die Sicherheitsprüfung des Bauwerkes soll voraussichtlich um den 22. September abgeschlossen sein.

Fassungsvermögen: etwa 100 Kubikmeter

Das Fassungsvermögen der Anlage des Jordansprudels war, „beim aus den Vorjahren bekannten Wasserstand“, sagte Henschel, bislang auf 30.000 bis 40.000 Liter geschätzt worden, liegt tatsächliche aber wohl bei etwa 100 Kubikmetern. In der Vergangenheit habe es keine Notwendigkeit gegeben, dass genaue Fassungsvermögen und damit die genaue Wassermenge zum Befüllen der Anlage zu ermitteln, erklärte Henschel.

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