Gelungene Premiere für neues Veranstaltungsformat in der Druckerei in Bad Oeynhausen
„Testgelände für Liedermacher“ kommt an

Bad Oeynhausen (WB). Testen, wie gut ihre Songs vor einem fremden Publikum ankommen. Dazu hatten sechs Künstler bei der mehr als zweistündigen Veranstaltung „Testgelände für Liedermacher“ die Gelegenheit. Unter dem Motto #zeigwasdukannst stellten sie im Biergarten der Druckerei ihr Repertoire vor, das sie in den vergangenen Monaten coronabedingt nicht der Öffentlichkeit präsentieren konnten.

Dienstag, 07.07.2020, 03:07 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 05:01 Uhr
Marek Peperkorn (links) und Philip Wolf bilden seit 15 Jahren das Duo „Phiereck“. Mit fünf Songs aus ihrem umfangreichen Repertoire haben sie am Samstagabend das Publikum im Biergarten des Begegnungszentrums Druckerei begeistert. Foto: Kristin Wennemacher

Aufgrund der Hygiene- und Abstandsregeln durften weniger Besucher teilnehmen, als der Biergarten normalerweise fasst. Aber das änderte nichts an der unterhaltsamen Atmosphäre. Es war ein gemütlicher Samstagabend mit Freunden, mit der Familie oder mit dem Partner. Bei warmen Temperaturen lauschten etwa 50 Besucher bei kalten Getränken den Songs der Newcomer oder bereits bekannten lokalen Künstler und ließen den Tag ausklingen.

„Da ist Hardrock schon untertrieben“

Für das Warm-up sorgte Dennis Fründ, der mit lautem Gitarren-Sound das Programm eröffnete. Besonders gut gelang ihm das Lied „Falling Slowly“ von Glen Hansard. Sowohl die sehr hohen Töne am Anfang als auch die folgenden tieferen Töne meisterte er problemlos. Zum Abschluss gab es nach dem Beatles-Hit „You’ve Got To Hide Your Love Away” reichlich Applaus vom Publikum.

Auch das Duo „Phiereck“ aus Bielefeld überzeugte: Marek Peperkorn begleitete mit seiner Gitarre den Gesang von Philip Wolf. Neben „Mr. Brightsight“ von The Killers beeindruckte das Duo mit „Du trägst keine Liebe in dir“ von der Band Echt. Im letzten Song „I Will Follow You Into The Dark“ von der Gruppe Death Cab For Cutie wirkte Philip Wolf mit seiner Ukulele mit. „Wir machen sonst ganz andere Musik“, sagte er und fügte lachend hinzu: „Da ist Hardrock schon untertrieben.“ Seit der Schulzeit kennt sich das Duo und macht seitdem gemeinsam Musik.

Starke Stimmen treffen auf internationale Songs

Nur selbst geschriebene Songs hatte der 18-jährige Cedric Bastert für das Publikum vorbereitet. Ein Teil stammt von einer Reise nach Irland. Dort komponierte er gemeinsam mit Freunden viele englischsprachige Lieder. Einen Teil davon präsentierte er in der Druckerei. Während der Song „Zehn Jahre“ verdeutlicht, dass jeder Moment genossen werden soll, thematisiert das Lied „Changes“ die Veränderungen in der Welt. Sehr überzeugend gelang der Song „Divination Of Love“. „Er ist sehr anspruchsvoll“, erklärte der Interpret den Zuhörern vorab. Aber selbst die schwierigen Passagen bewältigte er mit starker Stimme.

Noch weitere englischsprachige Songs hatte Nico Natell parat. Seine starke Stimme hallte durch den gesamten Biergarten und hatte einen großen Wiedererkennungswert. Zum Schluss beeindruckte dann Simon Jurczewski mit verschiedenen Songs das Publikum.

Der Eintritt zu der Veranstaltung war frei, Spenden waren aber – in Form einer Hutsammlung – erwünscht.

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