Gebäudeabriss gestartet – 15 Tonnen Sondermüll bereits angefallen
Sielbad: Umkleiden geht es an den Kragen

Bad Oeynhausen(WB). In sechs Wochen soll von den Gebäuden des ehemaligen Sielbades nichts mehr übrig sein. Die alten Umkleiden sowie das kleine zweigeschossige Haus sollen Platz für die ersten Arbeiten zum Neubau des Hallenbades machen. Anfang August sollen sie starten. 15 Tonnen Sondermüll sind bereits beim Abriss angefallen.

Dienstag, 23.06.2020, 04:15 Uhr aktualisiert: 23.06.2020, 05:00 Uhr

„Die Bauleistungen befinden sich derzeit in der Ausschreibung“, sagt Rüdiger Ernst, Sprecher der Stadtwerke Bad Oeynhausen (SBO). Sie sind Bauherrin für das neue Hallenbad im Siel und die Freibad-Sanierung. Die Gesamtkosten für das Projekt schätzen die SBO weiter auf 21 Millionen Euro. Auf die Freibad-Sanierung entfallen 4,8 Millionen Euro.

Sielbad: Umkleiden und Kiosk werden abgerissen

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Foto: Louis Ruthe
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Durch Verzögerungen bei der Ausschreibung der Bauarbeiten ist es zuletzt zu Terminverschiebungen gekommen und Bauleiter Daniel Löbering von der Construction Management Resource GmbH aus Hamburg musste umplanen. „Wir haben den Bau der neuen Straßenführung etwas vorgezogen“, sagt Daniel Löbering. Somit ergebe sich eine kaum nennenswerte Verzögerung im Bauablauf. Wenn bei der jetzigen Ausschreibung alles nach Plan laufe, sei ein Baubeginn mit den Erdbauarbeiten für den Neubau des Kombibades Anfang August realistisch.

15 Tonnen Sondermüll

Damit gebaut werden kann, muss nun der Abriss von statten gehen. „Die Kanalbauarbeiten sind nahezu beendet, alle Versorgungsleitungen liegen im Boden und die Gebäude sind entkernt worden“, beschreibt Rüdiger Ernst den bisherigen Bauablauf. Das bei der Entkernung der Umkleiden etwa 15 Tonnen Sondermüll angefallen sind, ist laut Peter Meyer vom Unternehmen Abbruch Transport Recycling GmbH (ATR) aus Sottrum in Niedersachsen üblich.

Den Hauptteil des Sondermülls habe das Dach der Umkleiden ausgemacht, das mit asbesthaltigen Platen bedeckt gewesen sei. „Mit den nötigen Arbeitsschutzmaßnahmen, wie einer FFP-2-Maske, die mittlerweile ja fast jeder trägt, ist die Entsorgung solcher Schadstoffe für uns Alltag“, sagt der Abbruchexperte. Etwa 1000 bis 1500 Tonnen Bauschutt würden nun noch bei den Abrissarbeiten anfallen.

Sielbad-Baustelle ist abgeriegelt

Die Materialien – hauptsächlich Schutt, Holz und Eisen – werden dann zu Recyclinghöfen gebracht und für die Weiterverarbeitung an anderen Baustellen wieder aufbereitet. „Die Gebäudesubstanz ist nicht mehr die beste gewesen“, sagt Peter Meyer. Der Bau sei in die Jahre gekommen. „Energetisch hätte da nichts mehr saniert werden können“, sagt er.

Mittlerweile ist die gesamte Baustelle mit einem Bauzaun umgeben. „Anfangs hat es Probleme mit Radfahrern und Fußgängern gegeben, die immer wieder die Baustelle passierten“, berichtet Rüdiger Ernst. Mit dem Bauzaun und entsprechenden Warnhinweisen auf den Zäunen habe sich nun herumgesprochen, dass die Wege während der Bauarbeiten nicht genutzt werden können.

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