Ab ins Hochbeet: Kinder des Familienzentrums Luftikus haben viel Freude an einer Pflanzaktion
Neue Erde für frisches Gemüse

Bad Oeynhausen (LyB). Im vergangenen Jahr hat der Einkaufsmarkt Edeka Otto dem Familienzentrum Luftikus an der Triften­straße ein Hochbeet gesponsert. Inhaber Alexander Otto erinnert sich noch gerne an die lustige Pflanz-Aktion mit den Kindern zurück. Mit Hilfe der Edeka-Stiftung wurde das Beet nun mit frischer Erde befüllt und anschließend mit Setzlingen bepflanzt.

Dienstag, 02.06.2020, 06:00 Uhr
Andrea Dörr (von links), Heike Rabbe und Nicole Schöneborn haben mit den Schulkindern des Familienzentrums Luftikus das Hochbeet bepflanzt. Alexander Otto, Sergej Bergmann und Birt Althoff haben die Erzieher und Kinder bei der Aktion unterstützt. Foto: Lydia Böhne

„Wir haben den Untergrund vorbereitet: erst grobe und dann feinere Stöcke geschichtet sowie eine Drainage gelegt, um Pilzbefall zu vermeiden“, erläuterte Einrichtungsleiterin Heike Rabbe. 40 Kinder befinden sich derzeit im Luftikus, darunter 22 Schulanfänger, die an dem Projekt „Hochbeet“ mitgearbeitet haben.

„Die Kinder wurden von den Erzieherinnen fachlich vorbereitet, warum ein Hochbeet überhaupt wichtig ist“, ergänzte Heike Rabbe. Die Leiterin betonte vor allem den pädagogischen Aspekt der Pflanz-Aktion. Sie stelle für das Familienzentrum eine zusätzliche Fördermöglichkeit dar. Das sei vor allem in Zeiten von Corona von großer Bedeutung: „Die Kinder haben während der mehrwöchigen Pause viel verpasst.“

Ausgestattet mit Sonnenhüten, Gießkannen und Schürzen durften die Schulanfänger selbst mit anpacken. Sergej Bergmann und Birt Althoff von der Edeka-Stiftung hatten neben den 800 Litern Erde auch Setzlinge im Gepäck. Neben Kohlrabi sollen im Hochbeet auch Radieschen, Salat, Karotten oder Petersilie hochgezogen werden.

Wenn alles gut läuft, können die Kinder möglicherweise noch vor der Einschulung das selbst gepflanzte Gemüse zubereiten und verzehren. „Wir kochen bei uns frisch. Weil die Köchin krank ist, kochen wir momentan auch mit den Kindern zusammen“, erläuterte Heike Rabbe.

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