Sprungtürme müssen außer Betrieb genommen werden – Kosten bleiben im Rahmen Rehmer Hallenbad schon betriebsbereit

Bad Oeynhausen (WB). Kaputte Ventile, undichte Dachelemente und Duschen sowie eine herabfallende Deckenverkleidung . Im November vergangenen Jahres hat Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze für das Hallenbad Rehme die Reißleine gezogen und lange stand auf der Kippe, ob das Hallenbad jemals wieder für den Badebetrieb geöffnet wird . Nun – einige Monate später und nach Bereitstellung von 120.000 Euro durch die Politik für nötige Reparaturen – steht es wieder besser ums Rehmer Hallenbad.

Von Louis Ruthe
Es ist soweit: Das eine oder andere Stück Dämmstoff muss noch vom Fußboden beseitigt werden. Dann sind die Sanierungsarbeiten im Rehmer Hallenbad abgeschlossen. Doch der Badebetrieb geht vorraussichtlich erst Mitte September wieder los.
Es ist soweit: Das eine oder andere Stück Dämmstoff muss noch vom Fußboden beseitigt werden. Dann sind die Sanierungsarbeiten im Rehmer Hallenbad abgeschlossen. Doch der Badebetrieb geht vorraussichtlich erst Mitte September wieder los. Foto: Louis Ruthe

„Viel muss nicht mehr gemacht werden“, sagt Marc Brünger, Badeaufsicht im Rehmer Hallenbad. Eigentlich hätte er über die Wintermonate dafür Sorge tragen müssen, dass im Becken alles nach Recht und Ordnung verläuft. Durch die Schließung ist diese Tätigkeit aber hinfällig geworden. In den vergangenen Wochen ist aus der Badeaufsicht viel mehr ein Bauleiter geworden. „Es ist nicht einfach gewesen, die passenden Handwerker zeitnah zu bekommen“, berichtet Marc Brünger.

Trotzdem habe es in den vergangenen Wochen sichtbare Fortschritte bei den Sanierungsmaßnahmen gegeben. „Das wichtigste ist, die Duschen sind dicht“, sagt er und zieht mit dem Finger entlang der neue Verfugung in den Duschräumen. Im November ist von dort aus so viel Wasser durch die Decke gesickert, dass es im darunterliegenden Heizungskeller angefangen hat, zu regnen. „Das ist nun nicht mehr der Fall. Die Verfugungen haben den Testläufen Stand gehalten“, sagt Brünger.

Sprungtürme bleiben gesperrt

Neben der Abdichtung der Duschen sind vor allem die zahlreiche kleinen Arbeiten bereits erledigt. „Für einige Säulen hat es einen neuen Anstrich gegeben, im Keller sind undichte Ventile ausgetauscht worden und die herabgefallenen Dämmstoffe der Decken sind befestigt oder abmontiert worden“, sagt Marc Brünger. Doch trotz der zahlreichen Fortschritte hat eine statische Überprüfung der Sprungtürme ergeben, dass beide für den Badebetrieb gesperrt bleiben müssen.

Abgerissen werden sollen die Türme jedoch nicht. „Die bleiben hier als Andenken stehen, bis es ums Hallenbad geschehen ist“, sagt Marc Brünger. Im Laufe dieser Woche sollen auch die letzten Arbeiten am Dach vollendet werden. Auf Nachfrage dieser Zeitung erklärte Andreas Schwarze, dass er zuversichtlich ist, dass das Budget von 120.000 Euro nicht überschritten wird.

„Es liegen zwar noch nicht alle Rechnungen vor, aber die Summe wird nicht überschritten“, sagte er. Nun wird das Bad sich in den „Sommer-Schlaf“ begeben. Mitte September soll, wenn es die Corona-Kontaktbestimmungen zulassen, die neue Saison starten.

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